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- Kategorie: Thailand 22
Noch ein - vermutlich - letzter Buddha auf dieser Reise
1977 wurde auf einem Hügel über Pattaya die 18 m hohe Buddha-Statue erbaut. Diese ist das Zentrum des wichtigsten buddhistischen Tempels der Stadt. Der Tempel selber wurde schon um 1940 gebaut. Damals war Pattaya noch ein kleines Fischerdorf und noch sehr weit von seinem heutigen Ruf entfernt.

Die zur Statue hinaufführende Treppe war heute menschenleer. Vermutlich wiesen die siebenköpfigen Schlangen auf beiden Seiten alle Besucher ab. Wir hingegen liessen uns nicht abhalten und machten uns auf den Weg.

Oben angekommen erstrahlt der Buddha in seinem goldenen Gewand. Davor kann man für jedes der zwölf chinesischen Sternzeichen Geld spenden. Für alle Leser, die nachzählen: Ja, auf meinem Bild sind lediglich zehn Spendegelegenheiten sichtbar, mein Objektiv war nicht genug Weitwinkel, um alle zu erfassen.

Neben vielen anderen Buddha-Figuren gab es natürlich auch einen liegenden Buddha. Seine Fusssohlen waren ebenfalls verziert.

Ganz interessant fand ich dieses Schild: Rauchen und Toilette gehören hier irgendwie zusammen. Beides unappetitlich, oder etwas, das man verschämt tut?

Nach dem Tempel galt unser nächster Besuch dem Jomtiem-Strand, der südlich der Pattaya-Beach liegt. Dieser gilt als familienfreundlich und ist dementsprechend bei den Thais beliebter. Mehr als 4 km feinen Sand gilt es hier zu entdecken.

Ein Tourist liess sich an der Uferpromenade auf jeder Hand ein schwarzes Tattoo stechen. Dazu trank er zur Schmerzbekämpfung Bier.

Das Werkzeug des Artisten: In alten Bierflaschen lagerte er die Farbe, spitzige Metallstücke aus Bierbüchsen dienen ihm als Stechwerkzeuge. Steril? Wohl kaum.

Das fertige „Kunstwerk“, noch muss aber die überflüssige Farbe weggewaschen werden. Zum Halten einer Bierflasche ausreichend, Schön? Geschmacksache. Ich müsste mehr saufen, als mein Magen aushält, bevor ich mir so etwas antun würde.

Seit dem 9. Juni 2022 ist der Verkauf und Konsum von Canabis in Thailand legal. Alle Personen ab 20 Jahren dürfen sich berauschen. Ausgenommen sind lediglich Schwangere und stillende Frauen. Dementsprechend gibt es an allen Ecken Shops, die die Droge verkaufen und entsprechende Werbung ist ebenso allgegenwärtig.
Nun sind wir noch zwei Tage in Pattaya, ich werde kaum mehr grosse Entdeckungen machen, deshalb wird es allenfalls noch einen Tagebucheintrag geben.
