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Sri Lanka Reise - Der Abschluss in Colombo

Den Abschluss der diesjährigen Reise durch Sri Lanka machten wir im Galle Face Hotel, wo wir schon zu Beginn unserer Reise nächtigten. Wir besuchten noch einmal die Stadt und sahen uns noch einige der Sehenswürdigkeiten an.

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Das Hotel liegt südlich am Galle Green, einer grossen Grünfläche direkt am Meer, wo an Sonn- und Feiertagen viele Einheimische promenieren.

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Das Hotel wurde 1864 erbaut und ist somit eines der ältesten Hotels der Welt. Stolz wird auf einer Plakette auf diese Tatsache hingewiesen und es werden einige Ereignisse der Weltgeschichte erwähnt. Die USA haben drei Jahre später, 1867, Alaska den Russen abgekauft. Erst 1910 wurde das berühmte Raffles Hotel in Singapur eröffnet. Mir gefällt die Lage und auch der Charme des Hotels. Ich würde jederzeit wieder hier absteigen.

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In einem künstlich angelegten See wurde vor einigen Jahren ein recht moderner, buddhistischer Tempel angelegt, den wir besuchten. Vor uns war schon Buddha hier, er hinterliess auf dieser Steinplatte seinen Fussabdruck, der verehrt wird.

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Einen hübschen Kontrast bilden diese goldenen Buddhafiguren vor der modernen Skyline Colombos.

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Am Sonntag war es in der Stadt einigermassen ruhig, viele Ladenlokale waren geschlossen und auch der Verkehr war viel weniger stressig.

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Am 4. Februar ist der Nationalfeiertag, der Tag der Unabhängigkeit. Diese jungen Damen in Militäruniformen bereiteten sich auf die Paraden vor. An sich wäre das Fotografieren von Militärpersonen verboten, bei so hübschen Soldätlis wäre das aber sicher erlaubt. Ich habe aber auch niemanden gefragt.

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Der Amtssitz des Bürgermeisters wirkt recht imposant.

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Sri Lanka nahm an der Seite der Alliierten am Zweiten Weltkrieg teil. Dieses Denkmal erinnert an die damals gefallenen Soldaten im Krieg gegen den Faschismus.

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Den Schlusspunkt unter unsere Reise auf Sri Lanka machte die Sonne, die kurz vor dem Untergang stand. Sie begleitete uns auf der ganzen Reise mit ganz wenigen Ausnahmen. Länger anhaltende Regenfälle gab es keine.

Morgen fahren wir am späteren Nachmittag in die Nähe des internationalen Flughafens, wo ich uns für eine Nacht ein Hotel buchte. Unser Flug nach Bangkok soll um 07:30 abheben und die Fahrt vom Galle Face Hotel zum Flughafen dauert eine knappe Stunde. Da müssten wir schon spätestens um 04:30 losbrausen.

Ganz zum Schluss noch ein Bild aus Orselina: Meine Webcam zeigt dieses Bild:

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Noch Fragen weshalb ich südliche Gefilde vorziehe?

Sri Lankas Süd- und südliche Westküste

Anschliessend an unsere Safari im Yala Nationalpark machten wir uns auf den Rückweg nach Colombo. Wir wollten dabei noch die Strände der Südküste sowie die wichtige Stadt Galle im Südosten besuchen. Die Strände der Westküste südlich von Colombo standen ebenfalls noch auf dem Programm.

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Auf dem Weg zu unserem ersten Stopp in Mirissa unterbrachen wir die Fahrt zu einem Besuch beim Dewundara Lighthouse, dem Leuchtturm, welcher den südlichsten Punkt der Insel markiert. 7’382 km südlich liegt dann die Antarktis. Dazwischen ist nichts als Wasser. Und erst noch viel davon. Diesen Leuchtturm bauten die Engländer, und ich las, dass die verwendeten Steine aus Schottland importiert wurden. Wahr? Zuzutrauen wäre dies den Engländern auf jeden Fall.

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Die Strände rund um Mirissa gelten als mit die Schönsten in Sri Lanka. Der Wellengang lockt viele Surfer an, welche hier ihrem Hobby frönen. Zum Baden sind die Strände für mich eher ungeeignet.

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Am Meer gab es viele Restaurants, die feines Essen servierten. Mit den Füssen im warmen Sand ass es sich hervorragend. Nicht nur wir, auch viele andere Gäste genossen das Essen.

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Am nächsten Tag besuchten wir eine Zimtfarm in der Nähe von Mirissa. Von diesen Zimtsträuchern werden die dickeren Äste alle drei Jahre geschnitten und dann verarbeitet.

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Aktuell war nicht Erntesaison, lediglich ein Arbeiter zeigte den Prozess des Schälens eines Astes des Zimtstrauchs. In der Regenzeit, wenn die Ernte auf Hochtouren läuft, arbeiten in diesem Raum 12 Mitglieder der Familie gleichzeitig.

Zuerst wird die äusserste Schicht des Astes mit einem Hobel entfernt, dann die unteren Schichten bis hin zum festen Holz mit einem Messer abgeschält.

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Die Rindenstücke werden zusammengerollt, in die grösseren Teile werden viele kleinere eingefügt. Schliesslich wird das ganze Paket mit einem Gummifaden zusammengerollt und getrocknet.

Sri Lanka ist je nach Quelle für 80 bis 95% der weltweiten Zimtproduktion verantwortlich. Hier wird Cinnamomum verum angebaut, verbreiteter, und viel billiger, ist Cinnamomum cassia, der in China, Indonesien und Indien angebaut wird. Dieser gilt jedoch als minderwertig.

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Ein Felsen im Meer bei Mirissa kann vom Strand aus betreten werden, die Bambus-Treppe hinterliess bei mit aber kein gutes Gefühl, worauf wir vom Besuch absahen.

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Die nächste Station unserer Reise war Galle, die grösste Stadt im südlichen Sri Lanka. Sie liegt an der Südwest-Ecke der Insel. Schon die Ägypter, die Römer und Griechen scheinen von der Stadt gewusst und sie ab und zu auch besucht zu haben. Im 16. Jhdt. fielen die Portugiesen hier ein und kolonialisierten die Stadt. 1640 übernahmen die Holländer, um ihrerseits 1796 von den Briten vertrieben zu werden. Die Stadtbefestigung zeugt von allen Kolonisatoren. Der Leuchtturm an der Spitze stammt seinerseits von den Briten.

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Auch der Uhrturm stammt von den Briten, Teile des Forts hingegen gehen zurück auf die Portugiesen und Holländer.

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Von Galle reisten wir weiter an die Westküste nach Bentota, wo wir ein kleines Hotel buchten. Zwischen unserem Hotel und dem schönen Strand lag die Bahnlinie, welche die ganze Westküste mit Colombo verbindet. Alle paar Stunden fuhr ein Zug vorbei und machte einen Höllenlärm. Unser Zimmer lag glücklicherweise recht weit von der Bahnlinie entfernt, sonst wäre das Schlafen wohl eher schwierig gewesen.

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Der Strand wiederum war von sauberem, gelben Sand geprägt. Wir zogen den Pool vor, da der Wellengang recht hoch war.

Von Bentota aus machten wir uns auf den Weg zurück nach Colombo, unserer letzten Station vor der Abreise aus Sri Lanka.

Dewundara Lighthouse, Sri Lanka

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Das Dewundara Lighthouse in Sri Lanka markiert den südlichsten Punkt der Insel. Von hier aus sind es in südlicher Richtung 7'382 km bis zum nächsten Punkt am festen Land. Das Ross-Eisshelf der Antarktis wäre dieser Landepunkt. Auch mit dem Schiff eine längere und beschwerliche Reise.

Von Nuwara Eliya an die Küste bei Tissamaharama oder kurz Tissa

Unser gestriger Fahrer traf wie abgemacht kurz vor 10 Uhr  bei unserem Hotel ein und wir fuhren los. Er fuhr von seinem Haus schon um 6 Uhr los! Wenn ich ihn gestern nicht nochmals gefragt hätte, hätte ich ein schlechtes Gewissen gehabt.

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Die Engländer legten zu ihrer Zeit bei Nuwara Eliya einen künstlichen See an, der heute den Einheimischen zum Boot- und Kanufahren, sowie zum Fischen dient. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde auch hier Tee angebaut.

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Ein Teil dieses Hauses wurde bei den grossen Unwettern weggerissen, die Bewohner wurden im Schlaf überrascht und überlebten wie viele andere leider nicht.

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Unterwegs bemerkte ich an der Strasse einige Jackfruit-Bäume. Die grossen Bomber gehören zu meinen Lieblingsfrüchten in Asien.

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Einen ersten Stopp legten wir bei der 9-Arches-Bridge ein. Diese befuhren wir bei unserer gestrigen Bahnfahrt nicht, sie steht einige km nach Ella, unserem Zielort. Wenn gerade keine Züge durchfahren, dient die Brücke den Touristen als Plattform für Selfies.

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Die schlanken, hohen Palmen tragen die Betelnüsse, welche von vielen Einheimischen als Rauschmittel genutzt werden. Ich schrieb anlässlich eines Marktbesuchs in Sigiriya davon.

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Ich erwähnte damals, dass die Konsumenten den übermässigen Speichel, der sich beim Kauen bildet, häufig ausspucken. Oft sind die Strassen deshalb mit solchen braun-roten Flecken übersät.

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Sobald an einer Stelle Touristen zugange sind, gibt es auch Affen. Diese Siamesischen Hutaffen warten auf Süssigkeiten oder andere Nahrungsmittel, welche ihnen die Besucher überlassen.

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Der Grund für die Anwesenheit der Touristen ist dieser Wasserfall, welcher gleich neben der Strasse in die Tiefe rauscht.

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Auch wenn dieser Chef-Affe noch so bemitleidenswert schaute, bekam er nichts.

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Mehr Glück hatte dieses Jungtier. Vermutlich wegen der akkurat gezogenen Mittelscheitel fiel etwas ab. So ganz scheint das Glück aber noch nicht angekommen zu sein.

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Nach gut drei Stunden Fahrt waren wir im Tiefland angekommen. Es gab wieder Reis, dieses Feld ist bald erntereif und wird wohl in Kürze an die Reihe kommen.

Der Hauptgrund für den Abstecher in die Region von Tissa war der Yala-Nationalpark, den ich schon früher besucht hatte. Hier gab es damals viele interessante Tiere zu sehen, darunter auch Elefanten.

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Dieser Bulle befindet sich noch ausserhalb der Parkgrenzen und bettelt hier um Esswaren. Viele Touristen und auch Einheimische verfüttern den Dickhäutern Bananen und Süssigkeiten. Doof.

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Als wir vorbeifahren wollten, kam er ganz nahe an unseren Jeep, blieb aber friedlich. Gefüttert wurde er aber nicht, da half auch das Flattern mit den Ohren nichts.

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Im Park gab es unterschiedliche Tiere: Unter anderen auch diese Axishirsche, welche in Indien, Nepal und Sri Lanka vorkommen. Hübsche kleine Tiere, welche in diesem Park nicht scheu sind, da hier viele Jeeps unterwegs sind.

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Ein Bock setzte gerade zum Sprung an, doch mit meinen Handys konnte ich das im Bild leider nicht festhalten.

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Was ist das wohl für ein Tier? Sieht nach einem Elefanten aus, doch die vielen Beine?

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Bald klärte sich das Rätsel: Eine Elefantenkuh zog mit ihrer Tochter gemeinsam umher.

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Später näherte sich die Mutter unserem Jeep, genau im richtigen Zeitpunkt, damit ich ihre hübschen Rüscheli-Ohren im besten Licht fotografieren konnte.

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Auch Wasserbüffel gab es im Park.

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Ein Teil des Parks wurde unter Wasser gesetzt, der Stausee dient als Wasserreserve für die Trockenzeit. Die Bäume starben ab und geben immerhin noch ein nettes Bild.

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Den Abschluss unserer Visite im Park machte ein Pfau. Diese grossen Vögel leben im Park. Leider sahen wir keinen einzigen, der gerade das Rad schlug.

Am kommenden Tag fahren wir von hier in Richtung Westen nach Mirissa an der Südküste. Die dortige Küste soll sehr schön sein und wir wollen allenfalls etwas im Meer baden. Den UBER werde ich nach dem Frühstück bestellen.

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