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- Kategorie: Portugal 26
Besuch beim unzugänglichen Grössenwahnsinn
Mafra ist eine Kleinstadt, die etwa 40 km von Lissabon entfernt liegt. Sie ist vor allem wegen der Palast-/Kosteranlage bekannt, welche ein grössenwahnsinniger König und ein ebenso veranlagter Abt zwischen 1717 und 1730 errichten liessen. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen!

Schon bei der Ankunft wird die Masse sichtbar. Zwei gigantische Ecktürme schliessen die Frontfassade zu beiden Seiten ab. Insgesamt soll die Anlage 40'000 m² Grundfläche haben und um die 1'200 Räume aufweisen. 50'000 Untertanen sollen hier geschuftet haben, 1'400 dabei umgekommen sein. Damit die Büetzer auch auf dem Bau blieben und schnell arbeiteten, wurden sie von 7'000 Soldaten in Schach gehalten.

Die Frontansicht ist imposant, der Kircheneingang ist zwischen Bauten mit vielen der Zimmer des Klosters und Palasts eingezwängt. Die Einnahmen aus dem Gold aus der Kolonie Brasilien erlaubten einen verschwenderischen Umgang mit Ressourcen.
Bei unserem Besuch waren grosse Teile der Aussenfassade hinter Gerüsten versteckt und sowohl Palast als auch Kirche und Kloster konnten nicht besichtig werden. Wir fuhren deshalb bald zu unserm nächsten Ziel weiter, der Stadt Peniche.

Peniche liegt auf einer Halbinsel an deren westlichem Ende einmal mehr schroffe Klippen den Landabschluss bilden. Offenbar hat sich das Meer hier schon einige Anteile geholt.

An dieser Stelle werden Besucher aufgefordert, ein Bild zu schiessen. Ich gehorchte selbstverständlich.

Für das Nachtessen fanden wir ein Restaurant mit einer wunderbaren Aussicht. Die Tische waren glücklicherweise im Innenraum, da die Temperatur mit einem starken Wind eher unangenehm war. Einen schöne Sonnenuntergangsstimmung gab es doch noch.