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- Kategorie: Mexico 08/09
¡Adios Mexico!
Jedes gute Ding hat angeblich ein Ende; ausser der Wurst, die hat zwei. Das Ende dieser schönen und sehr interessanten Reise naht mit Riesenschritten. Morgen geht es zurück in die „Kälte“ Kaliforniens, wo die Temperatur um die 15 Grad betragen soll. Brr, Brr!!
Mexiko hat uns einmal mehr sehr gut gefallen, sowohl was die abwechslungsreichen Landschaften, als auch was das hervorragende Wetter betrifft. Das Essen hingegen war meistens gut, selten jedoch unvergesslich gut. Gestern Abend assen wir aber in einem Restaurant, welches sich sehr wohl mit europäischen Standards messen kann und in die Kategorie der unvergesslichen Essen gehört. Der Tuna war schlichtweg ausgezeichnet, sicher einer der besten den wir je genossen. Der Salat zum Voraus war ebenfalls hervorragend angerichtet und aus den besten frischen Zutaten gemacht.
Zum Abschluss unserer Mexico-Reise noch zusammenfassend etwas zu den unterschiedlichen Fahrzeugen, welchen man auf den Strassen begegnet. Viele fahrbaren Untersätze sind aus den USA billig importierte, alte und mehr oder weniger funktionierende Rostlauben, die hier weit über das in anderen Ländern mögliche Lebensalter hinaus weiterfahren.
Dann trifft man auch auf die in den USA weit verbreiteten bulligen Trucks von GM, Dodge und anderen US-Herstellern. Diese werden sehr günstig – für unsere Verhältnisse – angeboten. Ich vermute, sie werden von den Hersellern günstig nach Mexico abgeschoben, um so in Zeiten der Krise wenigstens die heimische Produktion am Laufen zu halten. Das Benzin ist in Mexico vom Staat monopolisiert, es gibt eine einzige Tankstellengesellschaft, die PEMEX. Der Liter wird momentan zu etwas mehr als 60 Rappen verkauft, was für uns sehr wenig ist, für die Einheimischen aber immer noch ein hoher Preis.
Mein erstes Auto, 1979 gekauft, war ein VW Käfer, der mir gute Dienste leistete. Hier gibt es noch Tausende davon, meist werden sie als Taxis eingesetzt. Mexiko war neben Brasilien das letzte Land, das noch Käfer herstellte und das Nachfolgemodell wird sogar ausschliesslich hier gefertigt. Für alle Leser, die vergessen haben sollten, wie ein Käfer aussieht, hier etwas visuelle Nachhilfe.

Nachtrag nach dem Morgenessen: Zu unserer Ankunft 4 Wochen zuvor in diesem Hotel haben uns am frühen Morgen beim Frühstück einige Buckelwale begrüsst, die nur wenige Dutzend Meter vor der Frühstücksterasse zum Atemholen auftauchten. Heute zum Abschied nochmals dasselbe Spektakel, diesmal gelangen mir aber einige Aufnahmen.



