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Details
Kategorie: Bretagne 23
03. Juni 2023

Ein gefährlicher letzter Tag auf Belle-Île und Rückfahrt aufs Festland

Als erstes stand am gestrigen Morgen ein Besuch bei der berühmten Grotte de l’Apothicairerie an. Diese liegt am Meer und ist vom Plateau aus über einen einen steilen Weg erreichbar.

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Als ich dann dieses Schild sah, war für mich klar, dass dies nichts für mich war. Ruth und die anderen gingen trotzdem hinunter. Zwar heisst es auf dem Warnschild, dass der Zugang strikt verboten sei, doch Gérard meinte, das gelte nicht für uns …

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Das Spezielle der Grotte sind die farbigen Felsen und dass sie Teil der Höhlenwände sind. Der Zugang ist sehr schwierig und auch wegen der hohen Gezeiten gefährlich. Wanderer, die sich nicht auskennen, riskieren, bei steigender Flut in der Höhle gefangen zu sein und dann jämmerlich zu enden.

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Noch mehr farbige Steine in der Höhle. Der Name kommt offenbar daher, dass an den Wänden teilweise Vogelnester kleben, welche wie die Fläschchen in einer Apotheke aussehen. Bei unserem Besuch waren jedoch keine zu sehen.

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Wieder mal ein Bild der Côte sauvage, der wilden Westküste der Insel. In den kleinen Buchten gab es immer wieder kleine Strände, welche aber recht schwierig zu erreichen waren. In die Felsen gehauene Stufen ohne Geländer führen hinunter. Für mich ungeeignet. Also bewundere ich die Aussicht und meine Begleiter taten dasselbe.

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Diese Art Schilder fördern auch nicht gerade die Abenteuer-Lust. Wer will schon auf einem Leichenhaufen enden¨

ClaudeMonet CliffsatBelle Ile

Dieses Bild stammt von Claude Monet als eines von einigen Bildern, die er auf der Insel malte. Er nannte es „Cliffs à Belle-Ile“. Monet hielt sich 1886 während 74 Tagen auf der Insel auf und malte hier sehr viele Bilder.

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Da meine Malerei einer hilflosen Kritzelei nahekommt, liess ich meine Kamera für mich arbeiten. Das kann sogar ein Untalentierter.

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Auch Autofahrer werden entlang der Küste oft gewarnt. Die Strasse kann plötzlich zu Ende sein und dann droht der Fall in den kalten Atlantik. Belle-Îile ist ein äusserst gefährliches Gebiet!

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Der Grand-Phare wurde 1836 erbaut und gilt als einer der wichtigsten Leuchttürme an der Bretonischen Küste. Das Leuchtfeuer steht 52 m über Grund und leuchtet bis 50 km in den Atlantik hinaus. Die Granit-Steine für den Turm mussten vom Festland importiert werden, da auf der Insel kein solcher Stein verfügbar war.

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In der Nähe unseres Hauses gab es einen kleinen Strand, den wir noch besuchten. Dort gab es einige unterschiedliche Quallen, welche von der abziehenden Flut im Sand zurückgelassen wurden. Dieses Exemplar gehört zur Art Chrysaora fuscenses und damit zur Gattung der Kompassquallen. Berührungen können zu Hautreizungen führen, sind aber nicht weiter schlimm. Ich habe das nicht selber verifiziert.

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Dieses hübsche Exemplar gehört ebenfalls zur Gattung der Kompassquallen ist aber von der Art Chrysaora hysoscella.

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Den Abend beschlossen wir dann im Hafenort Le Palais, wo die Fähren von Quiberon an- und ablegen. Bei unserem Besuch war gerade Flut, so dass das Hafenbecken voll war. Bei Ebbe liegen hier sämtliche Boote auf Grund.

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Eine weitere Ansicht der Stadt mit den stolzen Häusern am Uferquai.

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Offenbar gibt es auch hier viele Hundebesitzer, welche eher zu den Schmutzfinken zählen. Wenn Hunde ihr Geschäft auf dem Trottoir verrichten, sollten der oder die „Maître“ dieses auflesen. Das sei schliesslich ein Trottoir und NICHT ein Crottoir. Gérard erklärte mir den Ausdruck Crottoir. Meine Leser können sich die Bedeutung sicher ausmalen. Mir gefiel das Wortspiel.

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Am Samstag war es dann soweit und wir verabschiedeten uns zuerst von Gérard und dann auch von der Insel. Wir kehrten zurück aufs Festland. Ein letzter Blick zurück auf die Insel. Ob es wohl wieder 49 Jahre dauert, bis ich die Insel das nächste Mal besuche?

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Auch die Halbinsel von Quiberon verfügt über eine Wilde Küste, welche wir heute noch teilweise erwanderten. Diese ist allerdings bei Weitem nicht so eindrücklich wie jene auf der Insel.

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Beim Spaziergang entlang des Küstenwegs gab es immer wieder Holzpflöcke, auf welchen sich viele Marienkäfer befanden. Was die hier wohl machten?

Schliesslich war es am frühen Abend dann Zeit uns auch von Brigitta und Kurt zu verabschieden. Sie fahren heute mit dem TGV nach Paris zurück und fliegen am Montag nach Wien.

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