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- Kategorie: Fast ein Tagebuch
Gülle wird zum Festessen
Gestern Freitag fuhr ich mit der Vespa nach Urdorf ins Training. Auf dem Weg von Lieli zur Autobahn-Auffahrt war ein Bauer gerade mit seinem Güllewagen am verteilen der stinkenden Fracht. Feine Tröpfchen der Sauce wurden vom Wind in Richtung der Strasse geweht und auch meine Brille bekam so einige feine Tröpfchen mit.
Der Geruch war nicht sehr angenehm, aber irgendwo muss der Bauer ja mit dem Inhalt seines Güllenlochs ja auch hin. Glücklicherweise liegt das Feld von uns aus auf der anderen Seite des Hügels, so dass wir vom Gestank verschont sind.
Heute morgen war ich bereits um 8:30 unterwegs nach Urdorf und vom Gestank war nichts mehr zu bemerken.Während der Nacht wusch der Regen die letzten Feinstaub-Partikel aus der Luft. Umso grösser dann heute die Überraschung: Zwischen 20 und 30 Rotmilanen verlustierten sich auf dem Feld an den Maden, welche mit der Gülle aufs Feld kamen. Schön über das ganze Feld verteilt waren die Vögel am Fressen und liessen sich auch von mir auf der Vespa nicht ablenken. Leider hatte ich nur das iPhone dabei und mit der eingebauten Kamera waren die Vögel einfach nicht zu fotografieren.
Nach dem Training wollte ich nach Hause fahren, um die grosse Linse zu holen, die Vögel waren aber schon weg und das Festmal vorbei. So bleibt nur die schöne Erinnerung an das Vogel-Festessen!
