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- Kategorie: Fast ein Tagebuch
Grappa - ein Besuch beim Meister
Im November 2007 besuchten wir mit unseren Wiener Freunden das Piemont, eine wahrhaft kulinarische Reise. Die Gerichte in dieser Gegend sind hervorragend, die Weine stehen dem auf dem Teller gebotenen aber zum Glück in keiner Weise nach.
Ein Höhepunkt war für uns diesmal ein Besuch beim wohl bekanntesten Grappa Brenner des Piemont - Romano Levi. Er ist nicht nur wegen der Qualität seines Grappa bekannt, sondern auch wegen der Etiketten, mit welchen er seine Flaschen beklebt. Diese sind aussschliesslich handgezeichnet, oder zumindest waren sie dies, bis er vor einiger Zeit durch Schmerzen in der Achsel gebremst wurde. Heute kann er nur noch einige wenige Etiketten pro Woche zeichnen, der Rest der Flaschen wird nun mit industriellen Labels beklebt. Der Inhalt bleibt aber weiterhin ausgezeichnet.
Hier lagert der Rohstoff, mit welchem der Brennofen betrieben wird - getrockneter Trester. Auch dies ist eine gute Art, die Überreste der Weinherstellung zu rezyklieren.

Schliesslich konnten wir zum Abschied von Romano Levi noch ein Bild mit ihm zusammen aufnehmen. Zur Information: Die beiden Frauen auf dem Bild zählen nicht gerade zu den längsten Zeitgenossinnen.

Hier die Etikette einer Flasche, die wir 1999 gekauft und natürlich in der Zwischenzeit geleert haben. Levi hat unten rechts ein hübsches Recycling-Symbol aufgemalt, was aber natürlich niemand macht.

