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Weiter nach Da Nang, 750 km südlich von Hanoi
Nach dem Frühstück holte uns ein GRAB vom Hotel ab und brachte uns zum Flughafen, von wo wir den kurzen Flug nach Da Nang antraten. Um 14 Uhr waren wir schon im neuen Hotel.

Auf der Fahrt zum Flughafen Hanoi überholten wir einen Roller, der hier offenbar nicht nur zum Personentransport verwendet wird. Eine Blumenhändlerin hat ihr ganzes Sortiment geladen. In der Schweiz? Wohl kaum möglich.

Vietnam hat eine eigene Autoindustrie, Vinfast produziert ausschliesslich Elektroautos und Elektroroller. Heute waren wir mit einem solchen Fahrzeug unterwegs. Auf einigen Strecken sind etwa 10% aller Fahrzeuge von Vinfast. Die Fahrzeuge scheinen beliebt zu sein, viele Taxis und auch GRAB sind damit unterwegs.

Mein Zimmer in Da Nang liegt im 16. Geschoss eines neuen Hotels mit einer schönen Sicht auf die Stadt. Eigentlich wäre sie schön, wenn das Wetter nicht so lausig wäre. Strömender Regen und starke Winde machen das Gehen draussen zur Qual.

Glücklicherweise liegt das Museum of Cham Sculpture recht nahe bei unserem Hotel und wir besuchten deshalb die Skulpturen aus verschiedenen Ausgrabungen in der Gegend. Unter anderem aus auch My Son, einer teilweise ausgegrabenen Ruinenstadt etwa 40 km in Landesinnern. Morgen werden wir dort hinfahren, egal wie das Wetter ist.

Friese von Tempeln und anderen Gebäuden haben die Zeit gut überstanden. Teilweise sind die gut erhaltenen Artefakte mehrere Jahrhunderte alt.

Eine Bronzefigur der indischen Göttin Boddhisattva Tara, ist noch gut im Schuss, obwohl auch sie schon vor einigen Jahrhunderten erschaffen wurde.

Der Garuda ist eine mythische Figur in Asien, sie ist halb Mensch und halb Adler und dient dem indischen Gott Vishnu als Reittier. Auch hier sind noch alle Details gut zu sehen.

Schliesslich liessen doch auch die Franzosen in Da Nang ihre Spuren zurück. Die Kathedrale, oft als Pink Church bezeichnet, wurde 1923 von ihnen errichtet.
