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Über die gelbe Stadt nach Merida
Izamal wird in Spanisch auch Ciudad Amarilla genannt, die Gelbe Stadt. Im Zentrum sind die meisten Häuser dunkel Gelb, auch das prominent gelegene Kloster hat dieselbe Farbe.

Der Glockenturm hat eine für unsere Augen eher ungewohte Form, selbstverständlich ist auch er tief gelb.

Wenn schon alle Häuser gelb sind und auch die Mangos und Orangen dieselbe Farbe haben, will dieser Fruchtverkäufer mit der Farbe seines Fahrrades nicht abweichen: Gelb ist die Farbe der Wahl!

In Yucatan war bis zum Beginn des Kunststoffzeitalters Sisal das wichtigste Produkt. Daraus wurden unter anderem die Seile der Segelschiffe hergestellt. Die Agaven wurden auf riesigen Flächen angebaut, heute sind jedoch nur noch wenige dieser Felder im Gebrauch, Kunststoffe haben Sisal bei den Seilen abgelöst. Sisal wird fast ausschliesslich noch für Teppiche und andere Textilien verwendet. Einzelne bis zu einem Meter lange Blätter der Pflanzen werden abgeschnitten und verarbeitet, die Agave wächst unbeirrt weiter in die Höhe.
Nun sind wir in Merida, dem Wohnort unseres Freundes Otto, der sich hier zu Beginn dieses Jahres ein Haus kaufte. Ein sehr schönes Haus, welches er geschmackvoll eingerichtet hat. Von hier aus werden wir in den nächsten paar Tagen Ausflüge in die Gegend unternehmen und auch noch einige Bekannte treffen. Die Zeit nutzen wir auch zur Planung der Weiterreise.

Im Stadtzentrum Meridas findet jeden Sonntag auf dem Hauptplatz, dem Zocalo, Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Ein riesiges Fest mit vielen Leuten in guter Laune!

Die Häuser rund um den Platz sind mit vielen Lichtern geschmückt, einerseits für die sonntäglichen Feste, jetzt im Dezember natürlich auch im Hinblick auf die kommenden Festtage.
