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- Kategorie: Mexico 10 / 11
Zuerst Ek-Balam, dann Cancun
Ek-Balam ist eine kleinere Maya-Ruine nördlich von Valladolid, auf dem Weg nach Rio Lagartos. Gestern schafften wir wegen der vielen Vögel den Besuch nicht mehr, weshalb wir uns heute entsprechend frisch auf den Weg machten.

Das ehemalige Eingangstor zur umzäunten Stadt ist noch gut erhalten. Früher musste aller Verkehr in und aus der Stadt hier durch, mittlerweile ist die Stadtmauer mehr oder weniger defekt

Die höchste Struktur Ek-Balams ist die Akropolis mit 32 m. An ihrer Seitenflanke misst sie 160 m. Die mit Stroh abgedeckten Teile enthalten Gips-Abdrücke von Figuren und auch Mosaiken.

Von der Akropolis schweift der Blick weit über die flache Landschaft Yucatans. Einige weitere Bauten der Anlage liegen dem Betrachter gerade zu Füssen.

Nach einer weiteren guten Woche in Yucatan ist mir der Grund für meine Vorliebe für diese Halbinsel nun endlich klar. Mein Super-Ich ist hier wirklich überall präsent. Das Firmenmotto (En mayoreno y menudeo es mas barato) weist auf die Haupttätigkeit des Lädelis hin. Mit dem Billigen Jakob habe ich zum Glück nicht viel zu tun!

Wem die Temperatur nicht ausreicht, kann hier auf dem Markt allerlei schärfende Zutaten erstehen. Die grünen Chile sind klein, aber teuflisch scharf. Die orangen im Plastiksack würde ich nicht mal mit Handschuhen anfassen. Nur schon das Reiben der Augen kann sich sehr unangenehm anfühlen. Mexikaner lieben die Schärfe beim Essen, für uns Europäer sind viele Chiles ungeniessbar.
Wir landeten einen Super-Deal im Westin in Cancun, wo wir die letzten 4 Nächte logieren. Unser Hotel liegt ganz am Anfang der Zone Hotelera und damit weit weg von den grossen Touristenmassen. Am Morgen weckt uns die Sonne beim Aufgehen über der Karibik, am Abend sehen wir den Sonnenuntergang über der Lagune. Pools gibt es mehrere rund ums Hotel.
