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- Kategorie: Mexico 08/09
Ein mexikanischer Schnaps, den alle kennen: Tequila
Etwas abseits unserer Route liegt das Städtchen Tequila, welches Mexicos wohl bekanntestem Schnaps den Namen gab. Tequila wird aus einer Agave gebrannt, welche zuvor eine aufwendige Zubereitung durchläuft. Die Gegend zwischen Guadalajara und Tequila ist von Agavenfeldern geprägt. Diese beiden Bilder sollen einen Eindruck davon geben.


Die etwa 8 Jahre alten Pflanzen werden ausgegraben und die Kernstücke anschliessend in einem Ofen für gute 24 Stunden gegart. Anschliessend wird der Saft in einer speziellen Maschine, ähnlich einer Mangel, ausgepresst. Die übrigbleibenden Fasern sind nahezu trocken. Der Saft wird dann für gute 6 Tage gegärt, bevor er destilliert wird
Wir haben den Prozess in einer kleinen Fabrik angesehen (Los Tres Mujeres), wo der Tequila nach alter Art hergestellt wird. Die Agaven werden noch in einem Ofen gegart, die grossen und industriellen Fabriken verwenden dazu Autoklaven, was den Prozess um ein Vielfaches abkürzt. Ebenso stellt diese Fabrik ausschliesslich 100% Agaven Tequila her, während andere lediglich 51% Agaven verwenden und sonst andere Zucker, vor allem Rohrzucker einsetzen.
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| Siedhaus und Agavenherzen | Herzen kommen aus dem Siedhaus | |
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| Die Presse wird beladen | Der kostbare Saft läuft | |
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| Die Gärtanks | Die Destillerie |
Dass die Agaven sehr viel Zucker enthalten, hat uns ein kleines Stücklein eines gegarten Agaven-Herzens gezeigt: Der Geschmack erinnert an Birnell, den Birnendicksaft aus der Schweiz.
Das Städtchen Tequila selber erinnert an Orte in Europa, in denen guter Wein hergestellt wird. Die Einnahmen aus dem Produkt erzeugen einen gewissen Wohlstand und lassen die Bewohner den Tag eher gemütlich angehen.







