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Ausflug nach Puerto de Mogán
Ein weiterer schöner Tag veranlasste uns heute, die kleine Ortschaft Puerto de Mogán etwas weiter westlich von uns zu besuchen. Der neue Teil der Ortschaft wurde rund um den Hafen in den 1980-er Jahren erbaut. Die Regierung verbot, dass dort Häuser mit mehr als zwei Geschossen gebaut werden. So ergab sich ein hübsches Stadtbild. Die meisten neuen Häuser sind entweder Hotels oder Ferienwohnungen.

Der Dorfplatz war heute weitgehend leer, die Restaurants bleiben auch hier geschlossen.

Die meisten Häuser sind mit riesigen Bougainville geschmückt, rote, gelb und violette Blüten sind in der ganzen Stadt präsent.

Der Jachthafen ist einer der wichtigsten in den Kanaren, es gibt hier auch viele Betriebe, welche auf den Unterhalt der teuren Gefährte spezialisiert sind. Zudem ist Puerto de Mogán vom Flughafen der Insel aus gut und schnell zu erreichen.

Eines der wenigen offenen Souvenir-Geschäfte verzeichnete kaum Besucher. Das gegenüber liegende Restaurant ist wohl schon länger geschlossen.

Einige der Bougainville sehen leider so aus, als ob sie schon länger kein Wasser mehr erhalten hätten. Es gibt wohl wichtigeres zu tun, als die Blumen zu wässern.

Dieser Restaurateur bietet einen willkommenen Dienst an: Für nur 2€ können sich Bedürftige von 17-18:30 eine warme Mahlzeit abholen. Voraussetzung ist, dass man bei der Arbeitsagentur registriert ist. Gratulation zu diesem Super-Angebot!

Ein hübsches Detail an einem Haus. Ziemlich farbenfroh die ganze Chose!

Den Abschluss des Ausflugs machte ein Spaziergang in Arguineguín, einer Ortschaft, welche über einen grösseren Sandstrand verfügt. Zur Zeit ist der Ort aber hauptsächlich wegen der Flüchtlingskrise in den Schlagzeilen.
Am Hafen hat die Regierung ein provisorisches Lager eingerichtet, in welchem aktuell einige Tausend Migranten aus Afrika festgehalten werden. Diese überqueren den Atlantik vom südlichen Marokko aus oder dann vom von Marokko besetzten Westsahara. Ihre seeuntauglichen Boote laufen häufig voll Wasser und die Passagiere werden dann von der spanischen Küstenwache gerettet und an Land gebracht. Vor einigen Tagen kenterte ein solches Boot und die Retter kamen für die mehr als 140 Passagiere zu spät …
