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- Kategorie: Canarias 20
Ein alter Drago und ein verrücktes Meer

Heute morgen erwartete uns ein schön blauer Himmel und strahlende Sonne. Unser Airbnb liegt direkt am Meer und vom Wohnzimmer aus haben wir eine wunderbare Sicht auf den Atlantik. Die Sicht ist zwar ausgezeichnet, doch das Meer macht auch eine grossen Lärm. Bei geschlossenem Fenster schläft es sich aber trotzdem sehr gut. Und die Aussicht ist wirklich ausgezeichnet.

Auch heute war das Meer wieder sehr aufgewühlt, die grossen Wellen knallten ungebremst auf die Küste und produzierten einen Höllenlärm.

Unser heutiger Ausflug führte uns knapp 20 km südlich in eine Ortschaft, die Icod de los Vinos heisst. Die interessanteste Sehenswürdigkeit ist der alte Drago - Drachenbaum oder Dracaena draco - der Drago Milenario genannt wird. Angeblich soll er gegen die 1000 Jahre alt sein. Neuere Schätzungen gehen hingegen eher von einem Alter von zwischen 300 und 800 Jahren aus. Milenairo tönt aber viel besser und zieht sicher mehr Touristen an. Es ist offenbar aber auch so der älteste und sicher der bekannteste Drago der Kanaren.

Die Dorfkirche von Icod steht ganz in der Nähe des Drago und wirkt mit ihren weissen Wänden eher streng.

Das Haupttor war heute geschlossen, es blieb uns nur, die Anlage von aussen zu fotografieren.

Eine Seitenstrasse im Zentrum des Ortes steigt steil an. Die Häuser links und rechts sind ausschliesslich Wohnhäuser, deren Fenster während des Tages geschlossen bleiben, damit die Wohnungen angenehm kühl bleiben. Sobald die Sonne vom blauen Himmel scheint, steigt die Temperatur auf angenehme 25 Grad.

Icod liegt auf einer Terrasse über dem Meer, unten auf Meereshöhe gibt es eine kleinen Strand und einen Fischerhafen. Einige Fisch-Restaurants sind rund um die Bucht angelegt. Im Hintergrund ist der Teide zu sehen, an dessen Flanken heute in leichter, weisser Flaum zu sehen war. Der Gipfel ist knapp unter 4000 m.ü.M. und dort liegt seit einigen Tagen etwas Schnee.

Zwei Jungs suchten ihre Abkühlung hinter der Hafenmole. Ab und zu schoss eine grosse Welle über die Mauer und duschte die Jungs ab.



Sie genossen es offenbar!

Vor der Rückfahrt nach Puerto de la Cruz machten wir noch einen Zwischenstopp in San Juan de la Rambla, einem kleinen Dörfchen auf einer Terrasse etwa 50 m über dem Meer. Auch hier hübsch renovierte Häuser mit traditionellen Fenstern und Holzbalkonen.
