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- Kategorie: Costa Rica 22
Wieder am Pazifik bei 33° Celsius
Unser Weg führte uns heute über den Arenalsee hinunter an den Pazifik in der Nähe der grossen Stadt Liberia, die wir aber buchstäblich links liegen liessen. Wir wollten ans Meer!

Am westlichen Ende des Arenalsees liegt ein Kaffee, Café&Macadamia, welches wir noch von unserem letzten Besuch mit unseren Wiener Freunden in dieser Gegend kannten. Für uns eine gute Gelegenheit, hier einen Zwischenstopp auf der längeren Fahrt einzulegen und die Erinnerungen aufzufrischen.

Neben Souvenirs und Kaffee sowie viel Kuchen und Gebäck gibt es von der Terrasse aus auch einen wunderbaren Rundblick über den See. Der Arenal ist ein Stausee und an seinem westlichen Ende stehen viele Windturbinen, welchen den starken Wind in Strom umwandeln.

Bei der Fahrt vom See hinunter in die tieferen Lagen am Pazifik sah ich auf der linken Strassenseite dieses Soda, eine kleine Imbissbar. La Macha ist laut meinem spanischen Wörterbuch ein Mannweib. Wer möchte hier schon einkehren? Vielleicht ist die lokale Bedeutung des Wortes aber eine ganz andere.

Die Szene änderte sich radikal. Sobald wir aus der Höhe mit dem Regenwald in die Ebene runter kamen, stieg die Temperatur von etwa 26° und angenehmer Luftfeuchtigkeit auf 33° bei sehr trockener Luft. Der Regenwald wich Feldern mit verbrannter Erde und ausgetrockneter Vegetation. Die Gegend ist bekannt für Viehzucht und eine wilde Cowboy-Romantik. Im Hintergrund zeigen sich die lokalen Vulkane an der Grenze zu Nicaragua.

Der Windstrom wird in dieser Gegend unter anderem auch für Elektromobilität genutzt. Ab und zu wiesen solche Schilder auf die nächsten Ladestationen hin. Während des Tages begegneten uns auch zwei elektrische Hyundai, ein Kona sowie ein Ioniq.

Unser Hotel liegt an einem Strand, der sich Playa Hermosa nennt, schöner Strand. Zwar ist der Strand selber etwa einen Kilometer lang und aus feinstem Sand. Doch das Wasser ist dank der hohen Wellen, die viel Sand aufwirbeln, aktuell eher braun. Auf jeden Fall wollten wir heute noch nicht baden. Wir bleiben morgen noch in der Gegend und werden dann sehen …

Der Strand in südlicher Richtung zeigt wenig Brandung und gegen Abend auch kaum mehr Wellen. Wir assen in einem Restaurant direkt am Strand und konnten so noch einige Bilder des warmen Abendlichts aufnehmen.

Um 17:40 Uhr ging die Sonne unter und warf noch ihr letztes Licht aufs Meer, schon 20 Minuten später war es tiefe Nacht bei immer noch 29°. Wir assen hervorragenden Tuna mit zwei unterschiedlichen Saucen. Wie immer dazu chilenischen Sauvignon blanc, der sehr gut mundet. Costa Rica selber produziert keinen Wein.
