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- Kategorie: Florida 22
Spaziergänge in Miami Beach
Nachdem ich am Sonntag, 20.11.22 in Tampa mein Mietauto übernommen hatte fuhr ich direkt nach Miami weiter. Zuerst wollte ich unterwegs einen Zwischenstopp einlegen, da Ruth erst am Montag-Abend in Miami ankommen sollte. Da es aber einerseits a…kalt war und die meiste Zeit stark regnete, fuhr ich direkt nach Miami weiter.

Den Montag-Morgen nutzte ich, um meine Wäsche von zwei Wochen Cruise in der Gäste-Wäscherei direkt im Hotel wieder reisefit zu machen. Einige grössere Hotels bieten diesen Service an und mir kam das sehr gelegen. Am Nachmittag fuhr ich dann ans Meer um mit einem längeren Spaziergang Miami Beach zu erkunden. Dort gibt es viele hübsche Art-Deco Häuser. Die meisten werden heute als Hotels genutzt. Die Sonne machte sich auch am Sonntag rar, immerhin regnete es nicht mehr und die Temperatur erreichte angenehme 25°C.

Ein anderes Hotel im Art-Deco Stil. Unten heute ein Restaurant, oben dann die Hotelzimmer. Die älteren Gebäude sind zwar hübsch anzusehen, doch zeigen die Installationen meist ihr Alter. Zum Wohnen eher nicht geeignet, zumal der Auto-Verkehr auf der Ocean-Road ziemlich intensiv ist und die alten Fenster den Lärm kaum wirkungsvoll abschirmen. Auch die Gäste können abends eher laut werden.

Unter offenem Himmel kann man an der Strandpromenade trainieren. Viele Muskelprotze machten dies auch bei nicht optimalem Wetter ausgiebig.

Mietfahrräder stehen an vielen Orten zur Verfügung. Diese können mit einer Mobil-App gemietet werden und an einem beliebigen anderen Ort in Miami-Beach wieder stehen gelassen werden.

Die Palmen sind vom starken auflandigen Wind schon ziemlich mitgenommen. Auch heute blies der Wind stark vom Meer her. Die Beach-Volleyball Felder waren auch wegen des Windes am heutigen Montag nicht benutzt.

Die Bademeister-Häuser am 15 km langen Miami-Beach Strand waren heute besetzt, die rote Flagge wies aber auf ein Badeverbot hin. Das Meer war ziemlich aufgepeitscht und niemand wagte sich ins Wasser.
Nach meinem ausgiebigen Spaziergang in Miami-Beach machte ich mich auf den Weg zum internationalen Flughafen, wo ich Ruth um 17:25 erwartete. Leider landete ihr Flieger aber erst um 17:45 und dann brauchte sie noch mehr als eine Stunde, bis sie die Zollformalitäten hinter sich gebracht hatte. Uns bleib dann nur noch Zeit ihre Koffer im Hotel zu deponieren und in der Nähe etwas Kleines zu essen.

Am Dienstag wollte auch Ruth sich Miami-Beach ansehen und wir begannen den Tag mit einem Ausflug nach Key Biscayne und zum dortigen Leuchtturm an der Spitze der Halbinsel. Dieser war heute leider nicht geöffnet, so dass wir lediglich ein Bild von aussen machen konnten.

Dieser grosse Iguana ist nahezu perfekt getarnt. Seine Farbe ist von den herbstlichen Blättern kaum zu unterscheiden. Iguanas gibt es im Süden Floridas in grosser Zahl, sie wanderten vor vielen Jahren von Mittelamerika hier ein.

Eine grosse Libelle sass auf einer Bank, wo ich kurz ausruhte und die Gelegenheit für eine Makro-Aufnahme mit dem iPhone nutzte. Ich bin immer wieder überrascht, wie die kleine Kamera in der Lage ist, solche Bilder zu schiessen.

In South Beach gibt es einen Behindertenparkplatz, welchen ich schon seit Jahren kenne und benutze. Sonst sind Parkplätze eher rar. Die beiden Schilder iritierten mich jedoch: Einerseits ist es ein Behindertenparkplatz, den ich mit meinem Ausweis benutzen darf, andererseits gibt es das rote Schild mit "No Parking Any Time" und der Androhung, dass das Auto abgeschleppt würde. Einen zufällig anwesenden Polizisten fragte ich nach der Bedeutung der Schilder. Es meinte, er wisse es auch nicht und rief die Zentrale an. Dort erhielt er die Auskunft, dass die Parkplätze offenbar vermietet seien und dass ich nun dort parkieren dürfe, da er mein Auto nun kenne. Sobald ich jedoch wegfahren und jemand anders dort parkieren würde, würde dieser verzeigt. Hä, schon mal was von Logik gehört? Erinnert mich irgendwie an eine kürzliche Erfahrung in der Schweiz.

Die kleine Eidechse hat sich einen eher besonderen Ruheort ausgesucht. Eine Kühlerfigur braucht es bei einem Fahrrad wohl kaum.
