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Everglades Nationalpark, Miami und Rückflug

Einen ganzen Tag verbrachten wir im Everglades Nationalpark. Von Homestead aus fuhren wir bis ans Ende der Strasse im Park. Links und rechts des Weges sah es über weite Strecken so aus: Auf den ersten Blick eine Wiese mit einigen kleinen Büschen darin. Ab und zu auch kleinere Wäldchen. Insgesamt aber sehr viel weiter Horizont. Diesmsl leider nich sehr viele Vögel.
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Beim genaueren Hinsehen bei einer Wiese sah es aber häufig auch so aus. Diese Matten heissen Periphyton, eine Decke aus Algen. Fische und andere Tiere fressen diese im Sommer, im Winter, zur Trockenzeit, nutzen eine Vielzahl von Tieren wie Schlangen, Crevetten und auch Insektenlarven diese Überreste um dank der darin enthaltenen Feuchtigkeit zu überleben.

Immer wieder gab es kurze Rundwege abseits der Strasse auf welchen man einige Gebiete näher erforschen konnte. Dieser Weg besteht aus Planken, welche aus rezykliertem Plastik gefertigt wurden. Mit den Jahren zerfällt auch diese. Viele Stellen waren aber schon erneuert.

Woran erinnert dieser Baum? In Florida wird er Tourist-Tree genannt. Die Spring-Breaker, welche tagelang in der heissen Sonne liegen, sehen anschliessend sicher so aus.

Einige Idioten müssen auch im Nationalpark beweisen, dass sie von eher bescheidener Intelligenz sind. Zu lange in der Sonne gelegen?

Eine grosse Schildkröte konnte ich abseits der Strasse fotografieren. Bei der Rückfahrt sass ein noch grösseres Tier mitten auf der Strasse und Ruth trug sie zu ihrem Ziel auf der anderen Seite, während ich mit dem Warnblinker den anderen Verkehr auf das Tier hinwies.

Zuunterst im Nationalpark liegt Flamingo, ein Campingplatz sowie ein grosses Visitor-Center, welches aktuell aber geschlossen war. Hier vermischte sich das Süsswasser aus dem Park mit dem Golf von Mexico. Die Küste wird war von grossen Mangroven-Wäldern bedeckt.

Unser Hotel in Homestead hatte eine nette Art, die Gäste vom Diebstahl der Gegenstände abzuhalten. „Weil unsere Einrichtung so populär ist, verkaufen wir sie gerne.“ doch netter als ein einfaches Vrbot.

Den letzten ganzen Tag verbrachten wir in Miami, wo wir unter anderem mit dem Miami Mover eine Stadtrundfahrt machten. Diese führerlose Hochbahn befährt einen Rundkurs in der Innenstadt und bietet so die Möglichkeit, die Strassenschluchten aus einer anderen Perspektive zu erleben.

Die Trasse schlängelt sich durch die Hochhäuser und eröffnet so immer wieder interessante Blicke.
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Als ich zu Beginn unserer Reise am Meer auf einem Behindertenparkplatz mein Auto abstellte, fragte ich einen Polizisten, ob ich hier trotz des „No parking“ Schildes hier stehen bleiben dürfe. Hier (Klick mich!) sein Kommentar in meinem damaligen Bericht. Gestern war das verwirrende Schild weg.

Am heutigen letzten Tag traf am frühen Morgen eine Kaltfront ein, die Temperatur betrug gerade mal 12°C, was für Florida sehr kalt ist. Wir besuchten auf dem Weg vom Hotel zum Flughafen doch noch kurz die Calle 8, das Kubaner-Viertel Miamis. Im hiesigen Domino-Park sind üblicherweise viele ältere Herren am Domino-Spielen, eine Tradition, welche sie aus Kuba mitbrachten.

Heute waren lediglich einige wenige dick vermummte Spieler zugegen. Den anderen war es offenbar viel zu kalt.

Der lokale McDonald’s übernimmt ebenfalls die Motive von Little Havana, wie das Quartier auch heisst. Domino-Steine gehören auch hier dazu.

Dieses Zigarrengeschäft zeigt eine typische Landschaft rund um Vinales auf Kuba, wo die weltbesten Tabake angebaut werden. Immer noch ein Sehnsuchtsort der Exil-Kubaner.

Der kleine Kubaner war mehr vom Handy seines Vaters fasziniert, als von der Gegend, die er vermutlich gut kennt.

Little Havana musste selbstverständlich auch alte US-Autos haben. Ein Chevrolet, wie er auch auf Kuba häufig anzutreffen ist. Dort allerdings kaum je in so gutem Zustand, da die Ersatzteile auf der Insel nicht erhältlich sind.

Zum Abschluss noch ein Bild eines anderen Oldtimers aus Little Havana.
Nun warten wir am Flughafen von Miami auf unseren Flug zurück in die Schweiz, wo es aktuell eher wärmer ist, als hier in Florida. Für mich wird diese Rückreise viel kürzer als die Hinreise, meine Schiffsreise dauerte 14 Tage, nun geht es in ebensovielen Stunden zurück.


