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- Kategorie: Teil I: Cruise Trieste nach Durban
Antikes Olympia
Das antike Olympia war einerseits eine heilige Stätte mit vielen Tempeln zu Ehren Zeus und andererseits auch der Austragungsort vieler Sportwettbewerbe im antiken Griechenland. Wir machten heute einen Ausflug zu dieser Anlage und schauten sie uns ausgiebig an.

Vom sogenannten Philippeion blieben nurmehr einige Säulen übrig. Der Rest der Anlage fiel im Laufe der Jahrhunderte einigen Erdbeben und auch Überschwemmungen zum Opfer. Auch diese Säulen wurden erst in neuerer Zeit wieder aufgerichtet.

Ein wichtiger Teil der Anlage war das sogenannte Stadion, eine 192.27 lange Bahn, auf welcher Läufe durchgeführt wurden. Der Bogen war einst der Zugang zum Stadion, heute wurde er von vielen Touristen benutzt, um zum eigentlichen Stadion zu gelangen.

Das Stadion bot während der Wettkämpfe bis zu 30’000 Zuschauern Platz. Sitzplätze gab es aber lediglich für die Kampfrichter, die übrigen Personen mussten stehen. Das Steinband im Vordergrund war der Startpunkt für die Rennen, auf der gegenüberliegenden Seite gab es das entsprechende Pendant als Ziellinie oder Wendepunt, je näch Länge des Rennens.

Die meisten ehemaligen Gebäude der Anlage sind heute Ruinen, aus den Steinhaufen lässt ich kaum mehr die ursprüngliche Funktion erkennen. Die Archäologen haben einen Teil wieder aufgebaut, wie weit deren Sicht der Dinge aber mit der ehemaligen Realität übereinstimmt, ist für einen Laien nicht zu erkennen.

Ein weiterer Steinhaufen, die Brocken sind aus Muschelkalk, der für die Bauten verwendet wurde. Die Säule auf der linken Seite wurde von einer deutschen Firma anlässlich einer Olympiade in der Neuzeit wieder aufgebaut und erneuert. Es gäbe hier noch viel zu tun!

Eine andere Sicht der Säule, im Vordergrund noch viele Fragmente anderer Säulen und Gebäudeteile.

Hier gab es noch eine grössere Reihe von mehr oder weniger intakten Säulen. Hier stand einmal ein grosses Gebäude, welches für die Vorbereitung der Athleten für die Wettkämpfe verwendet wurde.

An einer anderen Stelle fand gerade ein Wettkampf statt: Schubkarren-Schieben und mit einer kleinen Hacke den Hang bearbeiten. Auf der linken Bildseite sass eine Dame unter einem Sonnenschirm im Schatten, offenbar die Kampfrichterin.

Als wir zum Schiff zurückkamen, waren gerade zwei Matrosen am Anstreichen der Schiffsrumpfs, sie sassen in einem kleinen Boot, welches vor dem gigantischen Rumpf des Schiffs nahezu verschwand.