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- Kategorie: Cruise Barcelona - Buenos Aires 24
Erste Etappe: Barcelona
Bereits um 06:00 riss mich heute der Wecker aus dem Schlaf und nach der Dusche, einem schnellen Kaffee sowie einer Banane ging es schon los. Ruth fuhr Paul und mich an den Bahnhof Birmensdorf, von wo aus wir mit dem Zug an den Flughafen fuhren. Eine problemlose Anreise und genügend Zeit für den Check-In sowie noch einen Kaffee.

Die Maschine der spanischen Gesellschaft Vueling stand schon am Gate und wartete ungeduldig auf die eintreffenden Passagiere.

Nach den vielen Tagen mit Hochnebel in der Schweiz tat der Flug über dem Nebelmeer mit der Sicht auf die Alpen richtig gut. Die Sonne gibt es doch noch!

Nach einem ereignisarmen Flug kam bald schon die Stadt Barcelona ins Blickfeld, auch sie unter einem stahlblauen Himmel.

Unser Hotel lag in der Altstadt ganz nahe der Rambla, der Fussgängerzone in Barcelona. Unser erster Weg führte uns dorthin, wo wir uns den vielen Spaziergängern anschlossen. Die meisten waren Touristen, darunter auch viele Asiaten sowie einige Amerikaner.

Eine weitere beinahe obligatorische Station ist der Besuch der alten Markthalle, dem Mercat S Josef, La Boqueria. Früher war dies der wichtigste Markt der Stadt heute gibt es hier fast auscchliesslich Anbegote für Touristen. Die grossen Discounter haben auch hier den kleinen Händlern den Schnauf abgedreht.

Würste und Schinken in allen Variationen sind ein wichtiger Bestandteil der spanischen Küche. Der Anblick dieser Köstlichkeiten "zwang" uns, unseren kleinen Hunger wegen des fehlenden Frühstücks zu stillen.

Ich genoss einen Teller mit Jamon de Serrano sowie etwas Manchego, dem spanischen Schafskäse. Nüsse und einige Quitten-Plätzchen rundeten den Lunch ab.

An einem weiteren Marktstand entdeckte ich diese interessanten Kreationen: Äpfel, welche als Spiraten aufgeschnitten wurden und anschliessend mit Zimt und Zucker gebacken wurden. Für mich viel zu süss, aber dennoch interessant.

Die Rambla zieht neben den Touristen auch viele Bettler und Strassenkünstler an. Dieser Herr braucht die Spenden offenbar für ganz unterschiedliche Zwecke. Die einzelnen Becher waren jedoch weitgehend leer.

Schon mehrfach besuchte ich eine meiner Lieblings-Sehenswürdigkeit in Barcelona. 1929 anlässlich der Weltausstellung erbaute der deutsche Architekt Mies van der Rohe den Ausstellungs-Pavillon seines Landes. Nach den vielen Unruhen und Kriegen baute die deutsche Regierung den Pavillon später wieder auf.

Heute waren neben den üblichen Touristen viele Architektur-Studenten in der Anlage und zeichneten die Bauten mit Bleistift in ihre Notizblocks.

In einem Innenhof gibt es einen Teich, der mit einer Skulptur geschmückt ist.

Eine der Wände im Innenbereich besteht aus Marmor: die Platten wurden aufgeschnitten geschnitten und gespiegelt aufgestellt. Vor der Wand stehen drei Stühle, welche ebenfalls auf Entwürfe von Mies van der Rohe zurückgehen.

Kein Besuch in Barcelona ist komplett, bevor die Catedral de la Sagrada Familia abgehackt ist. Auch wir statteten ihr einen Besuch ab. Das Gebäude von Gaudí ist immer noch nicht fertiggestellt. Besuchen konnten wir das Innere des Gotteshauses nicht, dazu hätten wir uns schon Tage im Voraus anmelden müssen.

Kurz bevor die Sonne unterging besuchten wir noch die Kathedrale, die leider ebenfalls schon geschlossen war. Doch auch von aussen sieht sie eindrücklich aus.
Morgen mittag geht es los, wir schiffen ein um 17:30 heisst es dann Leinen los für die Reise nach Buenos Aires mit vielen interessanten Zwischenstopps.