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Weihnachtmenü 2012: The Surf, Bentota, Sri Lanka
Unser Weihnachtsmenü 2012 genossen wir im wunderschönen Hotel The Surf in Bentota auf Sri Lanka.
Leider waren im Hotel nur sehr wenig Gäste, da dieses erst vor kurzem neu eröffnet wurde. Nichts desto trotz legte sich die Küchenbrigade voll ins Zeug und zauberte ein wahres Supermenü auf die Teller.

Wir genossen eine Flasche australischen Shiraz, ein 2009 abgefüllter Wein der Lincoln Estate in Süd-Ost-Australien. Gut aber nicht hervorragend. Normalerweise trinken wir in den Tropen kaum je Wein aber zu diesem festlichen Essen wollten wir nicht nur Bier trinken.

Die heutige Menükarte, die alleine schon viel versprach. Zuerst meinten wir, das Menü sei viel zu gross und wollten nur Teile davon bestellen. Wir liessen uns dann aber glücklicherweise eines Besseren belehren.

Drei Vertreter der Küchenmannschaft standen für eine Foto bereit. Sie präsentierten die Vorspeisen und als ich fragte, ob ich eine Foto machen dürfe, wollten sie zuerst alles nochmals makellos anrichten. Hier also die Foto:

So wurden die Vorspeisen präsentiert und anschliessend für jeden Gast einzeln auf die Teller angerichtet.

Die Teller kamen dann so daher. Im Uhrzeigersinn von oben: Cured Chicken Breast (Huhn mit Apfel), dann Lobster Terrine gefolgt von Smoked Salmon und Peppered crusted beef sowie zum Abschluss ein Vegetable Salad. (Ich übernehme die Schreibweise der Speisekarte!)

Als nächstes wurde zwei leckere Suppen serviert, die Tassen werden von einem Gebäck vergleichbar mit einem Grissini zusammen gehalten. Die Suppen von links nach rechts: Crab bisque (Suppe mit Krabbenfleisch) sowie Creamed white asparagus (Suppe aus weissen Spargeln).

Was auf der Speisekarte als Bread and butte angepriesen wurde, entpuppte sich als ein riesiger Brotkorb mit den unterschiedlichsten Arten von frisch gebackenem Brot.

Der Fleischgang bestand aus zwei Tranchen von Beef wellington, welches eher auf der zäheren Seite der Skala zu finden war. Sehr schmackhaft war jedoch auch dieser Gang.

Kurzer Zwischengang waren drei unterschiedliche, kleine Sorbets: Wiederum von links nach rechts: Ginger (Ingwer), dann Wasabi und zum Schluss lime (Limetten). Schön erfrischend und gut für die Geschmacksknospen für den Schlussgang.

Ein Grilled Red Snapper mit Kartoffeln und Gemüse. Dazu wäre noch eine Turkey roll an einer Sauce serviert worden. Da wir aber beide nicht gerne Truthahn mögen, verzichteten wir darauf. Der Red Snapper war sehr gut und völlig ausreichend!

Dann natürlich noch die Selbstmord-Abteilung, wieder zuerst als Ganzes präsentiert und dann individuell angerichtet.

Neben viel Schokolade und anderen Süssspeisen gab es glücklicherweise auch noch einige Früchte, die wie immer in Sri Lanka völlig ohne Zucker auskommen. Die natürliche Süsse reicht vollkommen aus.

Zum Kaffee wurden noch Pralinen gereicht, wie wenn der Völlerei nicht schon genug gewesen wäre. Meine Portion konnte ich glücklicherweise über den Tisch weiterreichen. Mir reichte der Kaffee vollkommen.
Auch nach diesem auf den ersten Blick riesigen Menü ging es uns noch gut, die einzelnen Portionen waren nicht sehr gross. Sonst wären wir geplatzt und das wäre doch gerade an Weihnachten nicht sehr angenehm gewesen.
