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- Kategorie: Winterreise 15 / 16 - Zweite Etappe - Namibia
Die letzte gemeinsame Etappe: Von Bagatelle zurück nach Windhoek

In Bagatelle lebt ein Springbock, der jede Scheu vor Menschen verloren hat. Die Besucher begrüsst er schon beim Parkplatz und abends liegt er im Restaurant. Auch beim Frühstück ist er schon wieder zugegen. Vor unserem Haus auf den Dünen genehmigte er sich am frühen Morgen seine ersten Bissen der Tages.
Beim diesem Springbock handelt es sich nicht um eine bislang unbekannte Art mit blauen Hörnern. Seine Hörner wurden vielmehr mit Gartenschlauch-Stücken entschärft, da er mit diesen nicht nur die Karosserien der Autos zerkratzte, auch die Beine der Touristen bekamen ihre Kratzer ab.
Unterwegs sahen wir dieses Gebäude, welches an eine mittelalterliche Burg erinnerte. Unser erster Gedanke war, dass es aus der deutschen Kolonialzeit stammt, wir konnten jedoch weder eine Bestätigung noch eine Widerlegung unserer Theorie finden.
An einem Tor, welches wir für die Durchfahrt öffnen mussten, stand dieses Schild, dessen Inhalt sich mir erst nach mehrmaligen Lesen erschloss: „Pass auf, Tiere auf der Strasse“. Afrikaans ist nicht so schwierig.
Je näher wir Windhoek kamen, desto stärker regnete es. Der aufsteigende Dampf sorgte für eine mystische Stimmung, auf den Regen hat diese Gegend schon seit mehreren Jahren sehnsüchtig gewartet.
Nach gut 3000 km im Süden von Namibia, Südafrikas und Botswana steuerte Christoph den Landcruiser sicher wieder zur Lodge. Besten Dank für die hervorragende Fahrerei!
