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- Kategorie: Winterreise 15 / 16 - Sechste Etappe - Mexico
Ausklang der diesjährigen Winterreise am Meer in Puerto Morelos
Am Mittwoch Morgen verabschiedeten wir uns von Otto, der von Playa del Carmen aus direkt nach Hause fuhr. Er hatte nicht gross Lust, noch zwei Tage am Strand zu verbringen und ausser Meer gibt es an der Riviera Maya nichts mehr zu tun. Von Playa aus war er in gut vier Stunden zurück in Merida. Bruno und ich bestiegen den Bus und liessen uns ins 40 km nördlich gelegene Playa Morelos bringen, wo wir ein Hotel direkt am Strand (Klick mich!) gebucht hatten.
Ich war vor vielen Jahren schon zweimal in Puerto Morelos, dann aber im eigentlichen Dörfchen etwas südlich der heutigen Hotelanlagen. Damals war an dieser Küste ausser einigen kleinen Privathäusern und einfachen Hotels absolut nichts. Ein Paradies. Nun ist der ganze Küstenabschnitt verbaut, ein Luxus-Komplex reiht sich an den anderen. Die meisten Häuser sind allerdings nicht sehr hoch gebaut, meist zwei bis vier Geschosse.

Die Riviera Maya ist gegen Osten ausgerichtet und wird deshalb als erstes am Morgen von der Sonne begrüsst. Mein Zimmer lag im vierten Geschoss und hatte eine schöne Meersicht. Das Fenster konnte ich während der Nacht geöffnet lassen und wurde so am Morgen von der aufgehenden Sonne geweckt. Jeder Tag hatte Wolken am Himmel, die Sonne kam aber trotzdem jeden Tag durch.

Am ersten Nachmittag brauchten wir etwas länger Zeit, bis wir unsere Zimmer erhielten. Das Hotel hatte ein Problem mit der Reservation, da ich erst wenige Stunden vor unserer Ankunft gebucht hatte. Schliesslich wurden unsere Zimmer doch noch gefunden und wir verbrachten den späteren Nachmittag noch am Strand.
Den zweiten Tag verbrachten wir ebenfalls im Hotel, den Morgen wiederum am Strand mit Lesen und Podcast hören. Ich wanderte bis zum einen Ende des Strandes mit den Füssen die meiste Zeit im warmen Wasser.
Über Mittag, als die Sonne am stärksten schien, beugten wir uns über ein Problem, welches Bruno bei seiner freiberuflichen Tätigkeit schon länger umtreibt und zu dessen Lösung wir nie Zeit hatten. In dieser angenehmen Umgebung hatten wir einige Ideen, die definitive Lösung ist in Reichweite, braucht aber noch etwas Gehirnschmalz.

Anschliessend gings nochmals zum Strand, wieder mit einer Wanderung, diesmal entlang des ganzen Strandes in beiden Richtungen. Die dunklen Wolken leerten sich gerade aus, als ich an meinem südlichen Wendepunkt angelangt war. Der Spuck war aber schon nach kurzer Zeit vorbei und die Sonne strahlte wieder vom Himmel.
Die neuen Hotels in dieser Gegend sind alles All-Inclusive-Resorts, weshalb es ausserhalb der Anlagen keine Restaurants gibt. Unser Hotel verfügte glücklicherweise über viele gute Restaurants, so dass wir für die beiden Nachtessen eine gute Auswahl hatten. Am ersten Abend hätten wir für unsere erste Wahl lange warten müssen und wichen deshalb auf die zweite Wahl aus, welche uns völlig zufrieden stellte. Am letzten Abend hingegen hatten wir mehr Glück, im Terraza d'Italia (Klick mich!) war diesmal Platz. Eine sehr gute Wahl!
Damit steht meine diesjährige Winterreise vor ihrem Abschluss, am Freitag fliege ich am späteren Nachmittag nach Miami und dann am Samstag zurück in die Schweiz. Ich freue mich auf meine Freunde und hoffe, dass mich der Winter nicht allzu hart für meine Flucht bestraft.
