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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Erste Etappe: South Africa
Über die Hauptstadt nach Polokwane
Vom gestrigen Regen war heute früh nichts mehr zu sehen. Lediglich einige Blätter und kleine Äste, welche von den Bäumen gefegt wurden, lagen noch herum. Das richtige Wetter, um unsere Reise so richtig beginnen zu lassen!
Auf unserem Weg lag heute Pretoria, die Hauptstadt Südafrikas. Johannesburg gilt als hektisch und Grossstädtisch, Pretoria hingegen als eher ruhig und viel gelassener. In Pretoria hat auch die Nationalpark-Verwaltung ihren Sitz, welche ich noch besuchen wollte, um meine Wild-Card zu erneuern. Diese Karte ermöglicht den Eintritt in sämtliche Nationalparks von Südafrika.

Der erste Stopp galt dem Voortrekker-Denkmal, einem mächtigen Bau aus Granit, welcher die Beständigkeit der Buren markieren soll. Diese waren die ersten weissen Besucher - Eroberer? - Südafrikas. Auf ihrem Weg vom Kap erkundeten sie den ganzen südlichen Kontinent. Schön ist das Monument nicht, doch lohnt die Aussicht von der Terrasse den Besuch allemal.

Das Land war zur Zeit der Buren keineswegs unbewohnt, die Erkundungsmission musste mit Waffengewalt gesichert werden. An jeder der vier Ecken steht ein steinerner Soldat mit seinem Gewehr Wache. Die überlegene Technologie der Buren sicherte ihnen den Sieg über die Einheimischen, welche ausser Speeren und anderen Wurfgeschossen über keine Waffen verfügten. Die Buren ihrerseits wurden später von der besseren Technologie der Engländer besiegt.

Das Monument ist für Besucher nur über diese Türe zugänglich. Die kleine Öffnung in der mächtigen Front soll die Eintretenden wohl einschüchtern.

Ein Lift bringt die Besucher zur Terrasse, von welcher sich ein schöner Rundblick über die Gegend bietet. In Richtung Norden liegt das Zentrum von Pretoria mit seinen wenigen höheren Häusern.

Das Zentrum Pretorias ist der Church-Square mit der Statue von Paul Kruger, dem ehemaligen Präsidenten eines Vorläufer-Staates des heutigen Südafrikas. Der Farmer Kruger leitete unter anderem von 1884 bis 1903 die Geschicke des Landes. In seiner Rolle sorgte er dafür, dass der heutige Kruger-Nationalpark besteht. Böse Zungen meinen zwar, dies sei weniger aus naturschützerischen Motiven geschehen, sondern mehr wegen seiner Leidenschaft als Jäger. Er wollte sich sein bevorzugtes Jagdrevier sichern. Wie dem auch sei, heute ist der Park eine der wichtigsten Touristen-Attraktionen des Landes.

Die Union-Buildings auf einem Hügel nördlich der Stadt sind der Sitz der Regierung, davor liegt ein manikürierter Park, dessen Bepflanzung in bester englischer Art gepflegt wird. Heute waren Dutzende von orange gekleideten Gärtnern im Park, welche noch das kleinste Gräslein schnitten, wenn es denn aus der Reihe wuchs.

Eine imposante Statue von Nelson Mandela erinnert an seine Amtseinführung als Präsident Südafrikas 1994. Damit ging die Zeit der Apartheid endgültig zu Ende.

Die meisten Besucher Pretorias schiessen ihr Bild von der Statue im Park. Interessanterweise sah ich gestern keinen einzigen Selfie-Stick. Diese Mode ist hier offensichtlich unbekannt, oder es waren zufällig gerade keine Asiaten hier.

Nach einer längeren Fahrt erreichten wir gegen Abend schliesslich unser Tagesziel, die grösste Stadt im nördlichen Südafrika: Polokwane. Unser Hotel zeichnet sich durch eine eher überladene Inneneinrichtung aus. Schon oft wunderte ich mich, weshalb auf einem Bett immer mehrere Kissen sein müssen. Hier waren es insgesamt 12 Stück, ein absoluter Rekord.
Auf unserem Weg lag heute Pretoria, die Hauptstadt Südafrikas. Johannesburg gilt als hektisch und Grossstädtisch, Pretoria hingegen als eher ruhig und viel gelassener. In Pretoria hat auch die Nationalpark-Verwaltung ihren Sitz, welche ich noch besuchen wollte, um meine Wild-Card zu erneuern. Diese Karte ermöglicht den Eintritt in sämtliche Nationalparks von Südafrika.

Der erste Stopp galt dem Voortrekker-Denkmal, einem mächtigen Bau aus Granit, welcher die Beständigkeit der Buren markieren soll. Diese waren die ersten weissen Besucher - Eroberer? - Südafrikas. Auf ihrem Weg vom Kap erkundeten sie den ganzen südlichen Kontinent. Schön ist das Monument nicht, doch lohnt die Aussicht von der Terrasse den Besuch allemal.

Das Land war zur Zeit der Buren keineswegs unbewohnt, die Erkundungsmission musste mit Waffengewalt gesichert werden. An jeder der vier Ecken steht ein steinerner Soldat mit seinem Gewehr Wache. Die überlegene Technologie der Buren sicherte ihnen den Sieg über die Einheimischen, welche ausser Speeren und anderen Wurfgeschossen über keine Waffen verfügten. Die Buren ihrerseits wurden später von der besseren Technologie der Engländer besiegt.

Das Monument ist für Besucher nur über diese Türe zugänglich. Die kleine Öffnung in der mächtigen Front soll die Eintretenden wohl einschüchtern.

Ein Lift bringt die Besucher zur Terrasse, von welcher sich ein schöner Rundblick über die Gegend bietet. In Richtung Norden liegt das Zentrum von Pretoria mit seinen wenigen höheren Häusern.

Das Zentrum Pretorias ist der Church-Square mit der Statue von Paul Kruger, dem ehemaligen Präsidenten eines Vorläufer-Staates des heutigen Südafrikas. Der Farmer Kruger leitete unter anderem von 1884 bis 1903 die Geschicke des Landes. In seiner Rolle sorgte er dafür, dass der heutige Kruger-Nationalpark besteht. Böse Zungen meinen zwar, dies sei weniger aus naturschützerischen Motiven geschehen, sondern mehr wegen seiner Leidenschaft als Jäger. Er wollte sich sein bevorzugtes Jagdrevier sichern. Wie dem auch sei, heute ist der Park eine der wichtigsten Touristen-Attraktionen des Landes.

Die Union-Buildings auf einem Hügel nördlich der Stadt sind der Sitz der Regierung, davor liegt ein manikürierter Park, dessen Bepflanzung in bester englischer Art gepflegt wird. Heute waren Dutzende von orange gekleideten Gärtnern im Park, welche noch das kleinste Gräslein schnitten, wenn es denn aus der Reihe wuchs.

Eine imposante Statue von Nelson Mandela erinnert an seine Amtseinführung als Präsident Südafrikas 1994. Damit ging die Zeit der Apartheid endgültig zu Ende.

Die meisten Besucher Pretorias schiessen ihr Bild von der Statue im Park. Interessanterweise sah ich gestern keinen einzigen Selfie-Stick. Diese Mode ist hier offensichtlich unbekannt, oder es waren zufällig gerade keine Asiaten hier.

Nach einer längeren Fahrt erreichten wir gegen Abend schliesslich unser Tagesziel, die grösste Stadt im nördlichen Südafrika: Polokwane. Unser Hotel zeichnet sich durch eine eher überladene Inneneinrichtung aus. Schon oft wunderte ich mich, weshalb auf einem Bett immer mehrere Kissen sein müssen. Hier waren es insgesamt 12 Stück, ein absoluter Rekord.
