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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Erste Etappe: South Africa
Nochmal Glück gehabt, nur eine knappe Stunde Verspätung!
Nachdem gestern das Wetter für den Blyde River Canyon leider sehr schlecht war, sah es heute morgen viel besser aus. Von unserem Hotel aus war das God’s Window nur knapp 10 Minuten Fahrt entfernt und wir entschlossen uns, es nochmals zu versuchen. Oben angekommen wurden wir aber enttäuscht: Immer noch dichter Nebel und praktisch keine Sicht.

Dafür herrschte beim sogenannten Pinnacle, einem Felsen, der die Erosion überstand, eitler Sonnenschein. Mitten aus dem Regenwald wächst dieses Felsstück etwa 30 m hoch, ringsum bewachsen mit Farnen, Flechten und kleineren Sträuchern. Dahinter der Blick in die Gegend, wie sie auch vom God’s Window her zu sehen gewesen wäre.

Die Landschaft in dieser Gegend auf über 1’500 m.ü.M. ist vergleichbar mit der Gegend des Jura: Nadelwälder und Wiesen. Lediglich die Vegetation ist eine andere. Die meisten Pflanzen kommen so bei uns nicht vor. So gibt es viele Protea-Arten, welche bei uns höchstens in Blumensträussen vorkommen.

Ein Teil der heutigen Strasse war in einem sehr schlechten Zustand: Riesige Schlaglöcher reihten sich aneinander. Den meisten konnte ich problemlos ausweichen, dieses hier wurde mir aber zum Verhängnis. Mit etwas mehr als 60 km/h konnte ich nicht verhindern, dass ich voll hineinfuhr. Auf der Gegenfahrbahn war viel Verkehr und ich konnte nicht auf die andere Strassenseite wechseln. An der tiefsten Stelle ist das Loch gut und gerne 20 cm tief, das Loch hat einen Durchmesser von 60 cm.

Eine erste Konsequenz war, dass der Raddeckel durch die Luft flog und das Auto anschliessend ein seltsames Geräusch von sich gab. Ein leichtes Zischen. Meine Befürchtung bewahrheitete sich umgehend, die Felge erhielt einen Schlag und der Reifen verlor schnell Luft. Zurück zur nächsten Ortschaft waren es knapp 7 km und wir entschlossen uns, zurück zu fahren, statt das Rad selber zu wechseln. Voraus wäre die nächste Ortschaft knappe 50 km entfernt. Der Reifendruck hielt, bis wir zur ersten Tankstelle kamen.

Die beiden Tankwarte meinten, am heutigen Sonntag hätten alle Reifen-Flick-Werkstätten geschlossen und eine Reparatur sei deshalb unmöglich. Sie wollten mir jedoch gerne helfen, das mitgeführte Ersatzrad zu wechseln.

Nach nicht einmal 10 Minuten war die ganze Prozedur beendet und nach einem guten Trinkgeld für die hilfsbereiten Mechaniker konnten wir unseren Weg fortsetzen. Die Rückgabe des Autos am Flughafen verlief problemlos, ich füllte ein Schadenformular aus und die Versicherung wird den Rest erledigen.

Im Flughafen, als wir zum Hotel-Shuttle gingen, sahen wir die letzten beiden Rhinos, die weihnachtlich geschmückt die Passanten in die richtige Stimmung versetzen sollten. Weihnachten sind im südlichen Afrika sehr, sehr weit weg, auch wenn die Temperatur in Johannesburg nicht allzu hoch sind. Eine längere Kaltfront macht der Stadt zu schaffen, doch sind die Regenfälle sehr willkommen.

Dafür herrschte beim sogenannten Pinnacle, einem Felsen, der die Erosion überstand, eitler Sonnenschein. Mitten aus dem Regenwald wächst dieses Felsstück etwa 30 m hoch, ringsum bewachsen mit Farnen, Flechten und kleineren Sträuchern. Dahinter der Blick in die Gegend, wie sie auch vom God’s Window her zu sehen gewesen wäre.

Die Landschaft in dieser Gegend auf über 1’500 m.ü.M. ist vergleichbar mit der Gegend des Jura: Nadelwälder und Wiesen. Lediglich die Vegetation ist eine andere. Die meisten Pflanzen kommen so bei uns nicht vor. So gibt es viele Protea-Arten, welche bei uns höchstens in Blumensträussen vorkommen.

Ein Teil der heutigen Strasse war in einem sehr schlechten Zustand: Riesige Schlaglöcher reihten sich aneinander. Den meisten konnte ich problemlos ausweichen, dieses hier wurde mir aber zum Verhängnis. Mit etwas mehr als 60 km/h konnte ich nicht verhindern, dass ich voll hineinfuhr. Auf der Gegenfahrbahn war viel Verkehr und ich konnte nicht auf die andere Strassenseite wechseln. An der tiefsten Stelle ist das Loch gut und gerne 20 cm tief, das Loch hat einen Durchmesser von 60 cm.

Eine erste Konsequenz war, dass der Raddeckel durch die Luft flog und das Auto anschliessend ein seltsames Geräusch von sich gab. Ein leichtes Zischen. Meine Befürchtung bewahrheitete sich umgehend, die Felge erhielt einen Schlag und der Reifen verlor schnell Luft. Zurück zur nächsten Ortschaft waren es knapp 7 km und wir entschlossen uns, zurück zu fahren, statt das Rad selber zu wechseln. Voraus wäre die nächste Ortschaft knappe 50 km entfernt. Der Reifendruck hielt, bis wir zur ersten Tankstelle kamen.

Die beiden Tankwarte meinten, am heutigen Sonntag hätten alle Reifen-Flick-Werkstätten geschlossen und eine Reparatur sei deshalb unmöglich. Sie wollten mir jedoch gerne helfen, das mitgeführte Ersatzrad zu wechseln.

Nach nicht einmal 10 Minuten war die ganze Prozedur beendet und nach einem guten Trinkgeld für die hilfsbereiten Mechaniker konnten wir unseren Weg fortsetzen. Die Rückgabe des Autos am Flughafen verlief problemlos, ich füllte ein Schadenformular aus und die Versicherung wird den Rest erledigen.

Im Flughafen, als wir zum Hotel-Shuttle gingen, sahen wir die letzten beiden Rhinos, die weihnachtlich geschmückt die Passanten in die richtige Stimmung versetzen sollten. Weihnachten sind im südlichen Afrika sehr, sehr weit weg, auch wenn die Temperatur in Johannesburg nicht allzu hoch sind. Eine längere Kaltfront macht der Stadt zu schaffen, doch sind die Regenfälle sehr willkommen.
