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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Dritte Etappe: Thailand 17
Ein erstes Töff-Türli in Hua Hin
Heute war meine erste Aktion, mir wieder einen Roller zu besorgen. Das Hotel hatte keine mehr zur Verfügung, doch der Rezeptionist war so freundlich, mir eine Alternative zu empfehlen. Nach kurzer Zeit war ich mit einem neuen Set Räder unterwegs. Ich erhielt einen fast neuen Yamaha-Roller mit nur etwas mehr als 4'000 km. Eine Wohltat nach den sonstigen älteren Fahrzeugen mit ausglatschten Stossdämpfern.

Eine erste Ausfahrt führte, wie könnte es auch anders sein, zu einem Tempel, diesmal eine chinesische Variante. Dieser liegt prominent an der Spitze einer Landzunge. Die genaue Bedeutung dieses Gehäuses blieb mir verborgen. Viele Einheimische hinterliessen hier jedoch ihre Opfergaben sowie die unvermeidlichen Räucherstäbchen.

Auch hier gab es wieder zwei solcher Kapellen für die Buddha-Fürze. Ich kann mir nicht erklären, wieso mir diese Anlagen auf keiner früheren Reise je auffielen. Lag es wohl daran, dass ich sie noch nie in Aktion sah? Jetzt sehe ich sie überall. Lange nicht alle sind jedoch so farbenfroh wie diese beiden.

An dieser Stelle in Hua Hin gibt es einige wunderbare Fischrestaurants. Diese sind auf Stelzen ins Meer hinaus gebaut. Heute kam ich für mein Dinner hierher zurück und wurde nicht enttäuscht!

Bei einem Strand etwas südlich der Stadt steht auf einem grossen Granitmocken ein weiterer Tempel, den ich mir nicht entgehen liess. Eine grosse, schlanke Buddha-Figur steht hier im Schatten am Fuss des grossen Felsen.

Nach dem schweisstreibenden Aufstieg wurde ich mit einer wunderbaren Sicht über den Norden von Hua Hin belohnt. Der Blick zeigt das Zentrum der Stadt mit den wenigen höheren Häusern. Dieses sind entweder grosse Hotelanlagen oder dann Apartment-Häuser. Hua Hin ist nicht nur bei den Touristen, sondern auch bei vielen Einwohnern Bangkoks sehr beliebt. In vier Stunden ist der Ort bequem erreichbar und bietet im Gegensatz zur hektischen Grossstadt viel Erholung und frische Luft. Das wussten schon die früheren Könige Thailands, welche sich hier ihre Sommerpaläste bauen liessen. Dies zog dann auch sofort besser gestellte Thais an. Mittlerweile ist die Stadt auch bei vielen Europäern sehr beliebt, welche hier dem unbeliebten heimischen Winter entfliehen. Es gibt in der Gegend sehr viele Wohnanlagen für diese Klientel, seien dies Häuser in Golfanlagen oder schöne Wohnungen in grösseren Häusern.

Eine Affenfamilie ruht sich im Schatten eines grösseren Baumes aus. Die Mutter ist mit dem Lausen des Nachwuchses beschäftigt, der Vater döst derweil vor sich hin. Von den Touristen fürchten sie sich längst nicht mehr.

Auch bei dieser Affenbande läuft zu dieser Zeit nicht viel, die Augenlider sind schwer und fallen gerne zu.
