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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 3. Etappe: Australia 17 / 18
Abschluss der diesjährigen Reise in Hua Hin, Thailand

Hua Hin war unser Aufenthaltsort für die letzten fünf Tage unserer Winterreise 2018. Die Stadt liegt knappe vier Stunden Autofahrt südlich von Bangkok und eignet sich so gut für einen erholsamen Strandurlaub nach der langen Reise in Australien.

Das Centara Grand Beach Resort kenne ich aus früheren Aufenthalten, es ist das für mich schönste Hotel in dieser Gegend. Schon die Anfahrt durch einen Park endet vor der imposanten Fassade des im kolonialen Stil gebauten Hotels. Da die Anlage zu Beginn des letzten Jahrhunderts erbaut wurde, verfügt sie über grosszügige Grünanlagen, etwas, was bei den heutigen Bodenpreisen nicht mehr finanzierbar wäre.

Die meisten Gebäude sind zweistöckig, einige aber auch dreigeschossig. Unser Zimmer lag in einem zweistöckigen Gebäude im obersten Geschoss und verfügte über eine grosse Terrasse mit einem schönen Meerblick. Für andere Reservationen: Wir hatten das Zimmer 256.

Der Blick über die Parkanlage zu einem der drei Pool und dem dahinter liegenden Meer. Ausser etwas Baden und einigen kurzen Ausflügen in die Gegend unternahmen wir nicht mehr viel. Gutes Essen gehörte selbstverständlich dazu, in einem einfachen Restaurant assen wir sogar zweimal!

Der breite Sandstrand bei Ebbe eignet sich vor allem für längere Spaziergänge. Bei unserem Aufenthalt lagen einige riesige tote Quallen am Strand. Diese möchte ich nicht im Wasser antreffen, der Kontakt mit ihnen schmerzt fürchterlich. Eine Qualle fotografierte ich neben einem meiner Füsse. Da ich nicht auf sehr kleinem Fuss lebe (Schuhgrösse 46), gibt dies einen Eindruck von der Grösse des Kadavers.

Ausser einigen kurzen Ausflügen in die nähere Umgebung unternahmen wir nicht sehr viel. Die vielen in Australien gefressenen Kilometer wollen zuerst mal verdaut werden. Ein Ausflug entlang der südlichen Küste brachte und in ein kleines Fischerdorf, wo die Tintenfische auf grossen Rosten in der Sonne getrocknet werden. Fisch-Hasser gehen hier besser nicht hin, der Prozess verläuft nicht ganz geruchsfrei!

Bei einem neueren Tempel wollte mich ein Drachen, welcher die Mauer bewacht, mit seinen Krallen festhalten und vielleicht sogar noch ganz anders behandeln. Ich konnte mich glücklicherweise noch losreissen!

Von einem anderen Tempel südlich von Hua Hin gibt es einen schönen Blick über die Küste und den langen Sandstrand. In den letzten Jahren wurde am Strand einige höhere Häuser hochgezogen, welche Hotels, aber auch Eigentumswohnungen beherbergen.

Der Blick zurück in Richtung des Tempels zeigt die unschönere Seite der Gegend. Sehr viele Buddha-Statuen werden nicht mehr gebraucht, sie werden mehr oder weniger achtlos weggeworfen. Gleichzeitig gibt es eine grosse Industrie, welche immer wieder neue Figuren erzeugt.

Ein bekannter Mönch erhielt etwa 20 km westlich von Hua Hin einen ganzen Park zum Gedenken, die Anlage wird täglich von vielen Einheimischen besucht. Ein kurzer Ausflug führte auch uns zur Anlage. Im Hintergrund die grosse Statue, die Reiterstatue im Vordergrund wird von vielen Hahn-Figuren geschmückt, ein Brauch der in Thailand sehr häufig vorkommt.

Irgendwie haben sich zwei Zebras unter die vielen Hähne geschlichen. Was deren genaue Bedeutung sein soll, erschloss sich mir nicht.

In Hua Hin gibt es viele Coiffeur-Salons, einer davon lag gerade beim Eingang unseres Hotels. Ich profitierte davon, und liess mich von den überzähligen Haaren befreien.

Den Schlusspunkt unter die diesjährige Reise macht eine riesige Lotus-Blume bei unserem Hotel. Sie öffnete sich am frühen Morgen und wird am späteren Abend schon ihre Blätter verloren haben.
Uns bleibt nur noch der lange Rückflug in die Schweiz, wo wir am Karfreitag ankommen werden.
