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- Kategorie: Winter 18 / 19: 1. Etappe Johannesburg - Windhoek mit Paul
Letzter Tag auf Safari im Kgalagadi Nationalpark
Unsere letzte Safari im Nationalpark führte uns heute vom Restcamp Twee Rivieren in den Norden des Parks nach Mata Mata und dort über die Grenze nach Namibia. Unsere letzte Station vor Windhoek liegt etwa 6 km ausserhalb des Parks, aber schon in Namibia. Bis zur Grenze waren es heute noch etwa 120 km, eine gemütliche Safari.

Eine Straussenfamilie mit Vater, Mutter (nicht in diesem Bild) sowie 7 Kücken war im trockenen Flussbett unterwegs.

Sobald die Mutter auch dazu stiess, begann eine ungewohnte Zeremonie: Ein Staub-Bad. Alle Tiere wälzten sich im Staub, die Eltern-Vögel nutzten ihre gestutzten Flügel, um sich noch mehr Staub auf den Körper zu schaufeln. Ob es wohl vor oder nach der Prozedur mehr juckt?

An einem der wenigen Wasserlöchern stillte einer meiner Lieblingsvögel seinen Durst. Der Sekretär stolziert sonst immer durch das hohe Gras auf der Suche nach Echsen und anderem Beutetier. Hier trank er immer wieder etwas Wasser.

Ein jüngerer Martial Eagle stand nahe der Strasse in einem Baum und liess sich problemlos fotografieren. die meisten anderen Bilder dieses grossen Vogels schoss ich, wenn er weit oben in einem Baum stand. Für einmal Glück gehabt!

Sich im Wasser spiegelnde Tiere sind immer ein schönes Fotomotiv. So auch dieser Springbock, der sich hier den Durst stillt.

Die beiden Blue Wildebeest geniessen ebenfalls einen Drink. Ob der allerdings kühl war bei Aussentemperaturen von über 30°? Wohl lieber einen warmen Drink, als gar kein Drink.

Für diese Giraffe kommt jede Hilfe zu spät. Sie scheint schon länger ihren letzten Drink genossen zu haben. Auch die Fleischfresser finden hier nur noch etwas trockene Haut und vielleicht ein ganz klein wenig Biltong, das für Afrika typische Trockenfleisch.

Auch die beiden White backed Vultures waren an diesem Kadaver nicht mehr interessiert. Gar alles lassen auch sie sich nicht vorsetzten, selbst ihr Appetit hat Grenzen!

Zum ersten Mal auf dieser Reise sah ich im Norden des Parks einen Lilac brested Roller, ein wunderschöner Vogel, der in allen Farben intensiv leuchtet.

Nicht weit davon entfernt wollte ich mit dem Feldstecher einen Adler im Baumwipfel beobachten. Er wurde aber von den Ästen so verdeckt, dass er kaum zu sehen war. Dafür entdeckte ich einen Woodland Kingfisher, einen Eisvogel, den ich viel eher an einem Fluss erwartet hätte statt hier in der trockenen Landschaft.

Blue Wildebeest sind oft in grösseren Gruppen zu finden. Diese hier ergaben zusammen mit dem grünen Baum ein interessantes Bild. In der sonst sehr braunen Landschaft wirkt das Grüns so richtig erfrischend.

Gegen 15 Uhr erreichten wir das Mata Mata Camp, unseren letzten Ort in Südafrika. Hier mussten wir noch die letzten Grenzformalitäten in Südafrika erledigen, bevor sich der Schlagbaum hob und wir nach Namibia einreisen konnten. Zuerst galt es auch hier, die Grenzformalitäten zu erledigen und dann fuhren wir in die Lodge etwa 6 km entfernt.
