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- Kategorie: Winter 18 / 19: 5. Etappe Thailand
Zurück in Bangkok und nun in Zürich
Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg zum 120 km südlich gelegenen Flughafen von Phuket. Knapp 1.5 Stunden sollten dafür ausreichen und mein Flug sollte erst um 13:30 abheben. Mein Auto gab ich ohne Probleme direkt am Flughafen ab. Der ganze Flughafen ist momentan eine grosse Baustelle, es fehlen deshalb jegliche Hinweis-Schilder zu den Autovermietungen. Mit etwas fragen fand ich schliesslich den entsprechenden Parkplatz.

Im Flughafen selber fiel mir diese bequeme Lounge auf: Ein roter Teppich, ein bequemes Ledersofa und durch Stellwände gesicherte Privatheit sind nur für Mönche zu haben!

Bangkok hat zwei grosse Flughafen, den Suvarnabhumi, der von den meisten internationalen Fluglinien angeflogen wird und Don Mueang, wo vor allem Flüge innerhalb von Thailand und den Nachbar-Ländern starten und landen. Ich flog heute hier hin. Nach der Landung wollte ich zuerst mit einem regulären Taxi in die Stadt fahren. Am Eingang in eine Wartezone erhielt ich Ticket mit der Nummer 001.
Das sieht zwar interessant aus, stellte sich aber bald als gröberes Problem heraus. Auf einer grossen Anzeige erschienen die gerade bedienten Nummern. Als ich ankam, war gerade die Nummer 841 an der Reihe, nach einiger Zeit dann die Nummer 842. Der ganze Wartesaal war voll von Reisenden, welche ein Taxi wollten. Die Anzeigetafel wechselte die aktuelle Nummer nur quälend langsam. Ich ging deshalb zurück zum Terminal und buchte mir ein Grab-Taxi, die asiatische Variante von Uber. Nach 7 Minuten kam mein Fahrer an und ich war auf dem Weg in die Stadt.

In Bangkok herrscht gegen Abend ein ziemliches Verkehrschaos. Mein Hotel liegt zudem in einer von vielen Touristen besuchten Gegend und wird hauptsächlich durch die Sukhumvit-Strasse erschlossen: 5-6 Spuren voller Auto, Roller und ab und zu einem Bus. Das absolute Chaos. Mein Fahrer kannte Schleichwege und durch einen wahren Slalom-Lauf erreichte wir das Hotel recht schnell und fast ohne Stau!

In meinem Hotel angekommen, wollte ich die Umgebung erkunden. An diesem Fruchtstand werden Durian verkauft. Einerseits die ganzen Früchte, dann aber auch in Cellophan verpackte Kerne, gerade „genuss-„reif. Dazu Mangosteen, welche viel besser schmecken.

In Bangkok gibt es eine Vielzahl von Strassenküchen, welche alle interessante Gerichte feilbieten. Hier die verschiedensten Curies und Suppen. Die aktuelle Militärregierung wollte vor einiger Zeit diese Küchen aus dem Strassenbild verbannen, nach lautstarken Protesten von sowohl Touristen als auch vielen Einheimischen ist es um dieses Projekt aber still geworden.

Hühnerteile, Würste und einiges anderes Grillzeugs verkauft dieser Herr. Auf dem Holzkohle-Feuer wird das ausgewählte Gut flugs grilliert und serviert.
Ich entschloss mich für ein Dinner in ummittelbarer Umgebung des Hotel. Sehr gut!
Am Freitag fuhr ich per Grab an den Flughafen und war schon nach kurzer Zeit eingecheckt und am Gate. Ich flog mit Swiss und zwar mit dem Tagflug: 13:20 ab BKK, 19:10 an ZRH. Ein Business-Sitz war nicht verfügbar, so buchte ich Eco mit einem zusätzlichen Bulkhead-Seat für etwas mehr Beinfreiheit. Die Bestuhulng in der Boeing 777 ist eine absolute Frechheit: 10 Sitze pro Reihe, extrem schmale Gänge zwischen den Sitzreihen und dadurch auch extrem schmale Sitze. Der grässlichste Flug in meiner längeren Erfahrung. 777. nur noch in Business, wenn überhaupt. Ohne Bulkhead-Seat wäre ich druchgedreht.
Nun bin ich zurück in Zürich und "geniesse" das schlechte Wetter, freue mich aber auf meine Freunde!
