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- Kategorie: Winter 18 / 19: 6. Etappe Vietnam und Kambodscha mit Ruth
Zurück in der Wärme
Mein Flug von Zürich war „nur“ 25 Minuten verspätet, Ruth hingegen kam fast 45 Minuten zu spät. Ihr Koffer blieb zudem in Peking hängen, da schon ihr Langstreckenflug von Frankfurt verspätet war und die Zeit für das Umladen der Koffer offenbar nicht ausreichte. Wir werden den Koffer morgen vor unserer Weiterreise nach Hanoi abholen.
Ich flog mit der Boeing 777 der Swiss, diesmal in der Business und meine Vorurteile über diesen Flieger haben sich einmal mehr bestätigt. Über die Sitze in der Holzklasse habe ich mich schon anlässlich des Fluges von Bangkok nach Zürich ausgelassen, dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen.
Die Business ist allerdings auch nicht „the yellow from the eg“. Sämtliche Passagiere der Eco müssen durch die Business gehen und in den engen Gängen sorgt das ab und zu für einen grösseren Stau. Die Sitze sind in der einen Reihe jeweils 2-2-1 gesetzt und in der nächsten Reihe 1-2-2. Die Einzelsitze in jeder Reihe sind für „normale“ Business-Bucher nicht zugänglich, diese sind für die Vollzahler und jene mit einem höheren Vielfliegerstatus reserviert.
Die Sitze in der 2-er Gruppe am Fenster sind absolut nicht zu empfehlen, von dort kann der Passagier während der Nacht nicht aufstehen, ohne den Passagier am Gang zu stören. Eine absolute Frechheit bei diesen Preisen. In der Reihe 11 gibt es zudem kein Fenster, lediglich eine weisse Wand. Die einzigen Sitze, die einigermassen gut sind, sind jene am Gang in der mittleren Reihe. Alles andere ist eine Zumutung. Diesen Flieger werde ich in Zukunft wann immer möglich vermeiden.

Ich musste nach der Ankunft während knapp zwei Stunden auf Ruth warten und suchte mir zum Zeitvertrieb deshalb ein Internet. Ein Tax-Free Shop hatte einen Hotspot mit einem Passwort. Eine originelle Art, das Passwort zu verstecken.

Einmal mehr war es für mich heute wieder Zeit für einen Coiffeurbesuch, die Dame bediente mich schon im Januar bei meinem letzten Aufenthalt in Bangkok. Ob sie wohl über meine schwindende Haarlinie lacht?

Vor unserem Hotel gibt es wie an so vielen Orten in Asien einen kleinen Altar, wo kleine Tierfiguren aufgestellt sind. Nach einem ersten feinen Red Curry und dem dazu gehörenden Singha-Bier geht es nun unter die Dusche und dann ab ins weiche Bett.
