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- Kategorie: Winter 19 / 20: Australien
In der neuen Bleibe!
Im Laufe des Vormittags verliessen wir den Campground, nachdem wir den Camper soweit wie möglich für die Abgabe vorbereitet hatten, inklusive Grundreinigung und alle Tanks leeren. Anschliessend machten wir uns auf den Weg nach Scarborough, wo unsere Wohnung steht und wo wir die nächsten Tage verbringen werden. Unterwegs machten wir noch einige Stopps, da wir erst um 14 Uhr einziehen konnten.

Am Meer sind viele Aussies sehr sportlich, neben Schwimmen, Joggen und Surfen ist auch Velofahren auf den flachen Küstenstrassen ein beliebtes Hobby. Die Fahrräder erleiden ab und zu Defekte, dafür gibt es an einigen Stellen entlang der Küste solche Reparatur-Stationen mit allerhand Werkzeugen und sogar einer Pumpe!

An einem Strand wurde der feine Sand mit kleinen Bäggerli von der Strandmauer weg in Richtung Meer befördert. Die Flut verfrachtet den Sand offenbar immer wieder in Richtung Land und er muss dann wieder weg gebracht werden. Die beiden Bagger hatten eine spezielle Arbeitsteilung. Der Bagger auf der rechten Seite bracht den Sand von der Mauer bis zum grossen Haufen, der andere nahm in von dort und brachte ich etwa 20 m in Richtung Strand. Hä? Nur zu gerne hätte ich hier mitgespielt,

Viele Badeeinrichtungen am Meer sind hier sehr modern. Duschen, WCs und Umkleidekabinen gibt es alle paar hundert Meter, sämtliche sehr gut unterhalten und peinlich sauber. Kosten für die Nutzer? Keine.

Wie ich schon öfter erwähnte, sind sämtliche Restaurants geschlossen und auch die Cafés dürfen nur noch Take-Out anbieten. Hier sollten man sogar beim Bestellen immer genügend Abstand halten, die gelb-weissen Striche zeigen die korrekte Distanz.

Die Strandanlagen in Scarborough sind ebenfalls hypermodern und sämtliche Restaurationsbetriebe leider auch hier geschlossen. Hier hätten wir gerne ab und zu in einem guten Restaurant gegessen. Nun gibt es eben ein feines Essen wie im Camper in unserer Wohnung. Die Supermärkte sind immer noch geöffnet.

Das heutige Strandbild zeigt sogar einige Leute im Wasser, mehr als meine Füsse brachte ich heute aber nicht ins Nass. Für mich als Warmduscher ist das Meer hier zu kalt, auch wenn es der indische Ozean ist, dessen Name eine gewisse Wärme suggeriert.

Mit einem wehmütigen Auge machte ich heute diese Aufnahme. Von der kleinen Terrasse unseres Apartments aus geht der Blick hinaus aufs Meer. Unten an der Strasse steht unser Camper, den wir morgen Vormittag zurück geben werden. Knappe 11 Wochen war er unser Zuhause und hat uns ausgezeichnete Dienste erwiesen.
