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- Kategorie: Down Under 09/10 - Thailand 09
Abschied vom Mekong
Von Chiang Saen folgten wir dem Mekong noch etliche Dutzend Kilometer, bevor wir ihn links liegen liessen. Er zog es vor, nach Laos zu verschwinden. Auf diesen wenigen Kilometern eröffneten sich immer wieder schöne Ausblicke auf das Flusstal, welches sehr fruchtbar ist und dementsprechend auf beiden Seiten der Grenze landwirtschaftlich intensiv genutzt wird.

Die Strasse führte uns dann hoch in die Berge, wiederum auf knapp tausend Meter, auch hier durch eine fruchtbare Landschaft. Reis, Mais und Hirse sind die am meisten angebauten Produkte. Zur Zeit sind die Reisfelder meist abgeerntet und werden gerade wieder für die kommende Aussaat vorbereitet. In den brachliegenden Feldern stechen ab und zu hellgrüne Flecken heraus, in diesen werden die Reispflanzen angesät und sobald sie eine gewisse Grösse erreicht haben, auf die übrigen Felder umgepflanzt.

Die Täler zwischen den Bergketten sind locker besiedelt, werden aber intensiv bearbeitet. Auch hier wieder sticht die ausserordentliche Sauberkeit der Dörfer und Strassen heraus.

Ab und zu steht in den kleinen Dörfern ein schmucker Tempel, der durch die goldene Bemalung einen schönen Kontrapunkt zu der zur Zeit eher braunen Landschaft bildet.

