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- Kategorie: Thailand und Burma 16
Schlussorgie in Gold
Den Abschluss unserer Myanmar-Reise machte heute der Höhepunkt der buddhistischen Architektur in Burma und eines der schönsten sakralen Bauwerke Asiens, die Shwedagon-Pagode in Yangon. Nach unserer Ankunft in Yangon besuchten wir ein Restaurant für das obligatorische Mittagessen. Ich liess wie auf der ganzen Kreuzfahrt das Mittagessen aus, sonst wäre ich schon lange explodiert. Ich staune immer wieder, wieviel die Mitreisenden essen können.

Die Shwedagon-Pagode ist eine Symphonie in Gold, es ist nahezu unmöglich, ein Bild ohne Gold zu machen. Je nach Standpunkt gibt es davon sogar fast zu viel.

Auch gibt es hier sehr viele Buddha-Figuren. Sie stehen oft dicht an dicht gedrängt in einer speziellen Halle oder Nische. Immer auch gibt es ins Gebet versunkene Menschen davor.

Gold und Halbedelsteine auch hier, dazu unzählige Buddha-Figuren und Blumen, welche viele Besucher mitbringen und in bereitgestellten Vasen deponieren.

Ohne Internet geht auch in der Pagode nichts mehr. Ein lokaler Internet-Anbieter stellt hier ein kostenloses Wifi zur Verfügung, welches intensiv genutzt wird; sowohl von Einheimischen als auch von Touristen. In Myanmar hat sich die Netzabdeckung seit meinem letzten Besuch massiv verbessert, die Kosten für Wifi sind im Gleichschritt mit dem Ausbau des Netzes gesunken. Die meisten Anbieter offerieren eine Sim-Karte mit 4 GB Daten für weniger als 4 US$!

Früh übt sich, wer ein Meister werden will: Dieser Junge schlug mit dem Holzprügel an die Glocke und vermochte ihr schon die ersten Töne zu entlocken. Die Glocken und Gongs, welche in der ganzen Anlage verstreut sind, dürfen von allen Besuchern geschlagen werden. Lediglich einige der antiken Instrumente sind tabu.

Mit diesen beiden Mönchen führte ich ein interessantes Gespräch: Ich fragte sie zuerst, ob ich fotografieren dürfe. Da sie beide recht gut englisch sprachen, erfuhr ich viel Interessantes zum Leben in Myanmar und zum Leben als Mönch im Speziellen. Die beiden verbringen eine begrenzte Zeit im Kloster, bevor sie anschliessend wieder ins bürgerliche Leben zurückkehren. Die Ausbildung im Kloster scheint so gut zu sein, dass sie sich mit den Einschränkungen des Klosterlebens abfinden.

Zwei weitere Mönche waren so in ihrer Meditation vertieft, dass ich sie nicht fragte, ob ich eine Aufnahme machen dürfe.

Unser Reiseleiter zeigte uns eine antike Glocke, welche angeblich 20 t wiegen soll. Ich habe das nicht überprüft. Die Engländer wollten die Glocke klauen und nach England entführen, beim Abtransport im Fluss fiel sie allerdings ins Wasser und sie hatten keine Zeit mehr, den Diebstahl zu vollenden. Die Burmesen hoben die Glocke und stellen sie nun voller Stolz in der Pagode aus. Die Engländer sollten sich schämen, so bedeutende Gegenstände klauen zu wollen.

Ein für Myanmar atypischer Tempel stellt eine Kopie eines solchen in Indien dar. Die dortige Sakral-Architektur ist vollkommen unterschiedlich. Hier stellt die Pagode eine willkommene Abwechslung für das Gold-übersättigte Auge dar.

Nun folgen noch einige Aufnahmen aus der Pagoden-Anlage ohne weiteren Kommentar. Damit endet die Reise in Myanmar, morgen fliegen Paul und ich über Bangkok nach Chiang Mai im Norden Thailands.




Die Shwedagon-Pagode ist eine Symphonie in Gold, es ist nahezu unmöglich, ein Bild ohne Gold zu machen. Je nach Standpunkt gibt es davon sogar fast zu viel.

Auch gibt es hier sehr viele Buddha-Figuren. Sie stehen oft dicht an dicht gedrängt in einer speziellen Halle oder Nische. Immer auch gibt es ins Gebet versunkene Menschen davor.

Gold und Halbedelsteine auch hier, dazu unzählige Buddha-Figuren und Blumen, welche viele Besucher mitbringen und in bereitgestellten Vasen deponieren.

Ohne Internet geht auch in der Pagode nichts mehr. Ein lokaler Internet-Anbieter stellt hier ein kostenloses Wifi zur Verfügung, welches intensiv genutzt wird; sowohl von Einheimischen als auch von Touristen. In Myanmar hat sich die Netzabdeckung seit meinem letzten Besuch massiv verbessert, die Kosten für Wifi sind im Gleichschritt mit dem Ausbau des Netzes gesunken. Die meisten Anbieter offerieren eine Sim-Karte mit 4 GB Daten für weniger als 4 US$!

Früh übt sich, wer ein Meister werden will: Dieser Junge schlug mit dem Holzprügel an die Glocke und vermochte ihr schon die ersten Töne zu entlocken. Die Glocken und Gongs, welche in der ganzen Anlage verstreut sind, dürfen von allen Besuchern geschlagen werden. Lediglich einige der antiken Instrumente sind tabu.

Mit diesen beiden Mönchen führte ich ein interessantes Gespräch: Ich fragte sie zuerst, ob ich fotografieren dürfe. Da sie beide recht gut englisch sprachen, erfuhr ich viel Interessantes zum Leben in Myanmar und zum Leben als Mönch im Speziellen. Die beiden verbringen eine begrenzte Zeit im Kloster, bevor sie anschliessend wieder ins bürgerliche Leben zurückkehren. Die Ausbildung im Kloster scheint so gut zu sein, dass sie sich mit den Einschränkungen des Klosterlebens abfinden.

Zwei weitere Mönche waren so in ihrer Meditation vertieft, dass ich sie nicht fragte, ob ich eine Aufnahme machen dürfe.

Unser Reiseleiter zeigte uns eine antike Glocke, welche angeblich 20 t wiegen soll. Ich habe das nicht überprüft. Die Engländer wollten die Glocke klauen und nach England entführen, beim Abtransport im Fluss fiel sie allerdings ins Wasser und sie hatten keine Zeit mehr, den Diebstahl zu vollenden. Die Burmesen hoben die Glocke und stellen sie nun voller Stolz in der Pagode aus. Die Engländer sollten sich schämen, so bedeutende Gegenstände klauen zu wollen.

Ein für Myanmar atypischer Tempel stellt eine Kopie eines solchen in Indien dar. Die dortige Sakral-Architektur ist vollkommen unterschiedlich. Hier stellt die Pagode eine willkommene Abwechslung für das Gold-übersättigte Auge dar.

Nun folgen noch einige Aufnahmen aus der Pagoden-Anlage ohne weiteren Kommentar. Damit endet die Reise in Myanmar, morgen fliegen Paul und ich über Bangkok nach Chiang Mai im Norden Thailands.



