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- Kategorie: Thailand und Burma 16
Zur Abwechslung mal ziemlich viel Grün
Das Wat Phrathat Lampang Luang lag heute auf unserem Weg in Richtung Süden. Wir machten uns nach dem Frühstück in Richtung Sukhothai auf die Pneus. Am frühen Morgen regnete es heute sehr stark, erst gegen 9 Uhr klarte der Himmel stellenweise auf, der Wolkenbruch hörte bald ganz auf und die Sonne zeigte sich wieder zaghaft zwischen den Wolken.

Dieser Wat gilt als einer der schönsten im nördlichen Thailand, das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Die Anlage ist wie die meisten ihrer Schwester-Institutionen sehr gut im Schuss. Der Rasen ist makellos gepflegt, die Dächer der Tempel sind ohne Flecken, die goldene Stupa immer schön geputzt.

Im Innern der Anlage gibt es eine Vielzahl von kleineren Tempeln, auch sie sehr gepflegt. Am heutigen Sonntag waren viele Thais im Tempel, es war nicht ganz einfach, ein Bild ohne Menschenmassen zu erreichen. Geduld zahlte sich aber aus.

An dieser Stelle musste ich Paul zurückhalten, sonst hätte er sich heisshungrig auf diese Delikatesse gestürzt. Buddha hätte an diesem Frevel gar keine Freunde gehabt. Ich vertröstete Paul auf das Nachtessen, wo er wieder auf sein Schweinchen zählen konnte. Einen Schweinekopf als Opfergabe für Buddha, hä?

Wir entschlossen uns, nicht der Hauptstrasse in Richtung Süden zu folgen, stattdessen führte unsere Route uns in die Vorberge. Hier wird auf den meisten Feldern Reis angebaut. Diese Pflanzen sind etwa einen Monat alt, in zwei weiteren Monaten kann hier schon geerntet werden.

In Thailand sieht man oft diese seltsamen Gebilde am Strassenrand: Ausrangierte Lastwagen-Pneus werden so zu Kehricht-Behältern umgebaut. Erfinderisch muss man sein.

Unsere Route führte durch die Berge, ab und zu ergab sich ein schöner Überblick über die Gegend. Hier im Norden Thailands ist die ganze Natur entweder landwirtschaftlich genutzt - meist für Reisanbau - oder dann noch ziemlich ursprünglicher Wald. Bambuswälder wechseln sich mit Teak-Plantagen ab. Grün ist auf jeden Fall die dominierende Farbe. Eine willkommene Abwechslung nach den vielen goldenen Bildern der letzten Tage.

Asiaten und Asiatinnen sind selbstverliebt: Immer noch sind in dieser Weltgegend die Selfie-Sticks sehr beliebt. Zu jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit werden diese ausgepackt und ein Selfie wird geschossen. Die Ansicht von weder der besuchten Landschaft noch von einem besichtigten Gebäude ist interessant. viel wichtiger ist die Dokumentation des hier gewesen seins.

Auf einigen Feldern wird der Reis erst neu angepflanzt, auf anderen ist gerade die Ernte im Gang. Hier wird diese mit einem Mähdrescher eingebracht. Viele Vögel folgen dem Drescher in der Hoffnung auf das eine oder andere Korn. Aber auch Insekten, welche im Prozess aufgescheucht werden, sind eine willkommene Mahlzeit.

Nach dem Entleeren des Mähdreschers bleiben einige Reiskörner am Boden liegen. Dieser muss in der Reismühle noch von den Spelzen befreit werden, bevor er für den menschlichen Verzehr geeignet sein wird. Thailand produziert viel Langkorn- und Jasmin-Reis. Letzter wird zu einem höheren Preis auf dem Weltmarkt verkauft.

Da wir schon am früheren Nachmittag in Sukhothai ankamen, besuchten wir die Ruinen der Königstadt, da das Wetter inzwischen gut war. Ausser einigen Steinhaufen und den einen oder anderen Buddha-Figuren hat nichts die wechselnden Zeiten überlebt. Alle Strukturen aus Holz sind entweder verbrannt oder längst verrottet.

Auch ein Buddha von hinten kann entzücken. Leser meines Tagebuches können sich vorstellen, wie die Anlage zu ihrer Blütezeit ausgesehen haben mag. Die Säulen haben teilweise noch Spuren ihres Verputzes, die Vergoldung und Bemalungen sind leider längst weg.

Ein kleiner Tempel wurde im Stil der Khmer gebaut, diese Architektur der Pagoden ist für jene Volksgruppe typisch. Am Besten ist dieser heute noch in Angkor Wat zu sehen, einer der schönsten Anlagen im benachbarten Cambodia, die ich je sah.

Dieser Buddha darf nicht an Klaustrophobie leiden. Er wurde in einem ganz engen Tempel eingezwängt, raus kommt er nie mehr! Immerhin schaut er noch zufrieden lächelnd aus seinem Gefängnis.

Links und rechts der Statue gibt es keinen Meter mehr Freiraum, die rechte Hand wird von vielen Gläubigen immer noch mit Blattgold beklebt. Ein wenig Farbe im sonstigen Grau und Braun der ganzen Anlage.

Dieser Wat gilt als einer der schönsten im nördlichen Thailand, das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Die Anlage ist wie die meisten ihrer Schwester-Institutionen sehr gut im Schuss. Der Rasen ist makellos gepflegt, die Dächer der Tempel sind ohne Flecken, die goldene Stupa immer schön geputzt.

Im Innern der Anlage gibt es eine Vielzahl von kleineren Tempeln, auch sie sehr gepflegt. Am heutigen Sonntag waren viele Thais im Tempel, es war nicht ganz einfach, ein Bild ohne Menschenmassen zu erreichen. Geduld zahlte sich aber aus.

An dieser Stelle musste ich Paul zurückhalten, sonst hätte er sich heisshungrig auf diese Delikatesse gestürzt. Buddha hätte an diesem Frevel gar keine Freunde gehabt. Ich vertröstete Paul auf das Nachtessen, wo er wieder auf sein Schweinchen zählen konnte. Einen Schweinekopf als Opfergabe für Buddha, hä?

Wir entschlossen uns, nicht der Hauptstrasse in Richtung Süden zu folgen, stattdessen führte unsere Route uns in die Vorberge. Hier wird auf den meisten Feldern Reis angebaut. Diese Pflanzen sind etwa einen Monat alt, in zwei weiteren Monaten kann hier schon geerntet werden.

In Thailand sieht man oft diese seltsamen Gebilde am Strassenrand: Ausrangierte Lastwagen-Pneus werden so zu Kehricht-Behältern umgebaut. Erfinderisch muss man sein.

Unsere Route führte durch die Berge, ab und zu ergab sich ein schöner Überblick über die Gegend. Hier im Norden Thailands ist die ganze Natur entweder landwirtschaftlich genutzt - meist für Reisanbau - oder dann noch ziemlich ursprünglicher Wald. Bambuswälder wechseln sich mit Teak-Plantagen ab. Grün ist auf jeden Fall die dominierende Farbe. Eine willkommene Abwechslung nach den vielen goldenen Bildern der letzten Tage.

Asiaten und Asiatinnen sind selbstverliebt: Immer noch sind in dieser Weltgegend die Selfie-Sticks sehr beliebt. Zu jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit werden diese ausgepackt und ein Selfie wird geschossen. Die Ansicht von weder der besuchten Landschaft noch von einem besichtigten Gebäude ist interessant. viel wichtiger ist die Dokumentation des hier gewesen seins.

Auf einigen Feldern wird der Reis erst neu angepflanzt, auf anderen ist gerade die Ernte im Gang. Hier wird diese mit einem Mähdrescher eingebracht. Viele Vögel folgen dem Drescher in der Hoffnung auf das eine oder andere Korn. Aber auch Insekten, welche im Prozess aufgescheucht werden, sind eine willkommene Mahlzeit.

Nach dem Entleeren des Mähdreschers bleiben einige Reiskörner am Boden liegen. Dieser muss in der Reismühle noch von den Spelzen befreit werden, bevor er für den menschlichen Verzehr geeignet sein wird. Thailand produziert viel Langkorn- und Jasmin-Reis. Letzter wird zu einem höheren Preis auf dem Weltmarkt verkauft.

Da wir schon am früheren Nachmittag in Sukhothai ankamen, besuchten wir die Ruinen der Königstadt, da das Wetter inzwischen gut war. Ausser einigen Steinhaufen und den einen oder anderen Buddha-Figuren hat nichts die wechselnden Zeiten überlebt. Alle Strukturen aus Holz sind entweder verbrannt oder längst verrottet.

Auch ein Buddha von hinten kann entzücken. Leser meines Tagebuches können sich vorstellen, wie die Anlage zu ihrer Blütezeit ausgesehen haben mag. Die Säulen haben teilweise noch Spuren ihres Verputzes, die Vergoldung und Bemalungen sind leider längst weg.

Ein kleiner Tempel wurde im Stil der Khmer gebaut, diese Architektur der Pagoden ist für jene Volksgruppe typisch. Am Besten ist dieser heute noch in Angkor Wat zu sehen, einer der schönsten Anlagen im benachbarten Cambodia, die ich je sah.

Dieser Buddha darf nicht an Klaustrophobie leiden. Er wurde in einem ganz engen Tempel eingezwängt, raus kommt er nie mehr! Immerhin schaut er noch zufrieden lächelnd aus seinem Gefängnis.

Links und rechts der Statue gibt es keinen Meter mehr Freiraum, die rechte Hand wird von vielen Gläubigen immer noch mit Blattgold beklebt. Ein wenig Farbe im sonstigen Grau und Braun der ganzen Anlage.
