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Kategorie: Winterreise 11 / 12 - Australien 12 - Teil 2: Cairns to Coral Bay
09. Februar 2012

Besuch beim Royal Flying Doctor Service

In Cluncurry gründete 192 John Flynn den Royal Flying Doctor Service. Dieser Service flog und fliegt mit kleinen Flugzeugen zu den weit entfernt liegenden Farmen und Ortschaften und versorgt dort Patienten. Oft spielt er auch fliegende Ambulanz, wenn Hilfe vor Ort unmöglich ist. Ein Museum in der Stadt zeigt die Geschichte und einige interessante Details des Services.

Die erste Maschine, die dem Service zur Verfügung stand, wurde von Ingenieuren der Qantas gebaut und dem Service unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dieses Modell zeigt das zerbrechliche Flugzeug. Den Patienten war vermutlich jedes Mittel recht, um rechtzeitig zur notwendigen Hilfe zu kommen. Einzelne Farmen lagen Tagereisen mit Pferd oder Auto von Cloncurry entfernt und viele Kranke oder Verletzte hätten ohne diesen Service sicher nicht überlebt.

Der Service stellte Hausapotheken zusammen, welche auf den entfernt liegenden Farmen zur Verfügung standen. So konnten Ärzte die Patienten über die Distanz versorgen. Allerdings war in den Anfangszeiten die Kommunikation nicht möglich. So kam denn eine wichtige Erfindung eines lokalen Ingenieurs mit Namen Alfred Traeger gerade richtig. Ein über eine Fahrrad-Kurbel angetriebener Dynamo erzeugt genügend Strom für den Funk.

Hier ist John Flynn zu sehen wie er mit einem Tretradio kommuniziert. Der zum Funken oder Morsen notwendige Strom wurde durch eine Tretvorrichtung erzeugt und machte so jede Farm unabhängig vom Stromnetz, welches ohnehin nicht in alle Winkel reichte.

Die Frauen auf den Farmen waren häufig für die Kommunikation zuständig und bedienten die Tretradios. Angeblich dauerte es nicht lange und eine lebhafte „Bush-Community“ entwickelte sich. Neben allerhand wichtigen Informationen tauschten die Frauen auch den neusten Tratsch aus. Eine kleine Abwechslung im sonst eher einsamen Leben im Busch.

In einer Vitrine sind einige Werkzeuge ausgestellt, welche ein lokaler Chirurg für seine Arbeit benötigte. Auf den ersten Blick sehen die Dinger so krass aus, dass ich mir eine Operation wohl lange und gründlich überlegt hätte.

Nun sind wir in Mount Isa, einer sehr wichtigen Bergbau-Stadt. In den Hochöfen wird Blei, Kupfer, Zinn und Silbe geschmolzen, welches in gigantischen Minen sowohl im Tagbau als auch bergmännisch abgebaut wird. Eine der mineralreichsten Gegend Australiens verhilft Mount Isa zu beachtlichem Wohlstand. Die Mine ist übrigens im Besitz von Xstrata, dem schweizerischen Berbauriesen.

Den Nachmittag verbrachten wir unter Tag. Wir buchten eine Führung in einer stillgelegten Mine, die aber als Beispiel immer noch gute Dienste leistete. Uns wurde schnell klar, dass diese Arbeit nichts für uns Warmduscher wäre: Hitze, Lärm, Staub und ständige Lebensgefahr durch die gigantischen Maschinen, welche Erz und andere Sachen transportieren. Unser Führer machte eine sehr gute Arbeit, er erklärte die verschiedenen Phasen im Bergbau sowie die jeweils eingesetzten Maschinen. Besonders erstaunte mich, dass die ausgedienten Maschinen nicht wieder an die Oberfläche transportiert, sondern einfach im Berg eingemauert werden. Die Kosten für die Demontage und die Bergung sind viel zu hoch im Vergleich zum Schrottwert der Maschinen.

Sämtliche Schächte, die blind sind, dh. aus denen kein Erz mehr gefördert wird, werden wieder zugefüllt. Dies um die Stabilität der Schächte zu gewährleisten und Einbrüche zu verhindern.

Die Mine arbeitet in zwei Schichten à 12 Stunden rund um die Uhr an 7 Tagen pro Woche. Für ihre Arbeit sind die Spezialisten sehr gut bezahlt, so dass die Arbeit in den Mienen viele gut ausgebildete Leute aus den Städten anzieht. Wir waren sehr froh, als wir mit dem Lift nach knapp drei Stunden wieder ans Tageslicht durften. Der Pool auf dem Campground war Gold wert und die Sonne war sehr angenehm auf der Haut!

Für alle Gwundrigen: In unserem Camper haben wir in der Regel 220 V Strom, wenn wir auf einem Campground übernachten. Hier gibt es immer externen Strom für diverse Geräte und auch für die Klimaanlage, welche im feucht-heissen Norden unabdinglich ist. Heute hängen mal einige elektronische Gadgets am Netz, da sie periodisch geladen werden müssen.

Neben all ge-Apple liegt auch ein Gerät von Telstra, dem nationalen Telefonie-Giganten Australiens. Damit ist praktisch überall in Australien der mobile Internet Zugang möglich. 100 A$ kauften 5 GB, welche in 60 Tagen aufgebraucht werden müssen, was für unsere Reise vermutlich ausreicht. Das Gerät dient ausserdem als Wireless Router und ermöglicht so 4 Endgeräten den Zugang ins Internet!

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