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Kategorie: Winterreise 11 / 12 - Australien 12 - Teil 2: Cairns to Coral Bay
15. Februar 2012

Nitmiluk Gorge früher Katherine Gorge

Die meisten Ortsnamen in Austrailen sind heute jene, welche von den Europäischen Siedlern, meistens Engländer, vergeben wurden. Nur wenige Namen sind jene der ursprünglichen Eigentümer des Landes, der Aborigines. Die berühmte Katherine Gorge wurde von John McDouall Stuart nach der einen Tochter seines Sponsors für die grosse Expedition von 1861 / 62 benannt. Nach langem Kämpfen wurde dieses Gebiet schliesslich den Aborigines zurückgegeben, welche es umgehend für 99 Jahre dem australischen Staat zurückvermieteten. Ob dies ganz freiwillig geschah? Der offizielle Name des Nationalparks ist heute Nitmiluk, ein Wort aus der Sprache der ursprünglichen und heutigen Landeigentümer.

Die ganze Organisation der Bootstouren auf dem Fluss ist heute in Händen der Aborigines, welche auch die Bootsfahrer stellen. Unser heutiger Kapitän leistete ausgezeichnete Arbeit, er erzählte viel über die ursprünglichen Bewohner und vor allem auch über deren Nutzung der einheimischen Pflanzen für alle möglichen Zwecke. Von Medizin über den Gebrauch von Pflanzenteilen im Alltag nannte er viele interessante Einsätze.

Am gestrigen späteren Abend ging Brigitte noch auf die Toilette des Campingplatzes in Katherine. Als sie aus dem Raum trat, sah sie diese braune Schlange. Ich fotografierte das schöne Expemplar mit Blitz aus gebührender Entfernung. Das Tier sieht auf dem Bild sehr harmlos aus. Die Schlange ist eine Brown King Snake, eine der giftigsten Schlangen Australiens. Ihr Biss führt angeblich innerhalb von 8 Minuten zum Tod, dies aber nur im Extremfall bei einem starken Biss ;-)). Sonst dauert der Todeskampf doch etwas länger. Da wir nicht wussten, wie gefährlich die Schlange war, hielten wir vorsichtshalber grossen Abstand. Auf dem Boot im Nitmiluk fragte ich unseren Führer und zeigte ihm das Bild, worauf er ziemlich erschrak und mir den Namen nannte. Die Bestätigung fand ich schliesslich in unserem Naturführer.

Die Schlucht wurde vom Katherine-Fluss im Laufe der Jahrmillionen aus dem Sandstein heraus gefräst. Der rote Sandstein seinerseits ist natürlich auch schon ein Abbauprodukt der noch viel älteren Berge Australiens, welche heute bis auf wenige Ausnahmen im Süden fast vollständig wegerodiert sind.

Diese Bäume sind stark in Richtung des Flusslaufes gebogen. Bei Hochwasser zieht der Fluss extrem stark und drückt sämtliche Pflanzen flach. Kleinere Pflanzen werden einfach weggespült, die Bäume trotzen dem Wasser, werden aber gebogen.

Dieser Baum steht zur Regenzeit bis zum ersten dürren Ast auf der rechten Seite unter Wasser. Der Wasserstand liegt dann gute 15 m über dem aktuellen Stand. In der Regenzeit? Zwischen Dezember und März ist in dieser Gegend Australiens die Regenzeit, dieses Jahr fielen im Norden Arnhem-Land aber nur sehr spärliche Regenmengen, weshalb auch der Fluss nur wenig Wasser führt.

Die enge Schlucht gibt ein gutes Bild der Urkraft der Wassermassen, der nicht einmal das harte Gestein standhält.

Ein Busch von blühendem Spinifex-Gras harmoniert sehr schön mit dem roten Felsuntergrund. Der Busch ist etwa 1.5 m hoch!

In einer kleinen Höhle, welche gut vom Wasser her zugänglich ist, leben einige Horse-Shoe Bats, kleine Fledermäuse, welche sich durch unsere Stippvisite nicht gross beeindrucken liessen.

Diese Spur im Sand ist eher beunruhigend. Sie weist auf ein Salzwasser-Krokodil hin. Diese urzeitlichen Ungeheuer wandern vom Meer her im Nationalpark ein. Was so simpel tönt, ist eine riesige Leistung: Von hier zum Ozean sind es gut 320 km! Wenn ein Saltie (Salzwasser - Krokodil) gefangen wird, muss es den Fluss unmittelbar verlassen. Meist enden die gefangenen Tiere in einem Zoo oder Tierpark. Weder im Park noch in den übrigen Gewässern haben sie noch Platz mehr, da zu viele Touristen hier täglich ein und aus gehen. Unfälle mit Krokodilen sind heute sehr selten, nur wirklich doofe Leute baden im Fluss, obwohl überall Warntafeln auf die Gefahr hinweisen. Aber Lesen ist vermutlich für einige Touristen zu viel verlangt. Glücklicherweise entfernen sich diese doofen Typen selber schnell von der Erde, die Krokodile helfen dabei mit.

Dieses Plakat weist darauf hin, dass Fahren ohne Sicherheitsgurt gefährlich ist. Allerdings mit einem Denkfehler: No Belt, No Brain. stimmt so sicher nicht. Brain ist auch ohne Mut vorhanden, nur ist es nicht mehr da, wo es eigentlich hingehört.

Kurz vor Timer Creek, einem kleinen Roadhouse mit angegliedertem Campground konnte ich diese Wolke fotografieren, welche gerade etwas Regen fallen lässt. Das Wasser hat den Boden aber nicht erreicht, bei den 41.5 Grad Celsius verdunstete der Regen noch in der Luft wieder. Der gigantische Horizont dieser flachen Landschaft macht die Wolken richtig bedrohlich.

Der heutige Tag bestärkte uns einmal mehr in unserem Entscheid, nach West-Australien zu fahren. Hier sind die Landschaften einfach grandios!

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