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Kategorie: Winterreise 11 / 12 - Australien 12 - Teil 2: Cairns to Coral Bay
19. Februar 2012

Ein unentschiedener Boxkampf, zwei lachende Zuschauer und eine völlig Desinteressierte

Das heutige Frühstück verlief zuerst sehr friedlich. Einige Kängurus genossen den laufenden Sprinkler, welcher einerseits den Rasen schön grün hält und andererseits einen willkommenen Drink bietet. Um die Tiere besser zu sehen, zügelten wir unseren Tisch auf die andere Seite des Campers.

Die Tiere liessen sich vom angenehm warmen Wasser auch ab und zu bespritzen und tranken vom erfrischenden Nass.

Bald schon war es aber mit dem Frieden aus. Zwei Männchen verwickelten sich in einen Boxkampf um die Vorherrschaft im Clan. Zuerst einmal werden kräftige Ohrfeigen verteilt.

Die Abwehrhaltung nützt nicht sehr viel, der Gegner unterläuft die Verteidigung locker. Der Dreibein Stand mit zwei Beinen und dem Schwanz erlaubt den ungehinderten Einsatz der „Arme“ und Hände.

Die Hand auf der Brust des Gegners hält diesen auf Distanz!

Notfalls können auch die Beine noch eingesetzt werden. Die Krallen an den Zehen sind sehr scharf und können massive Verletzungen verursachen. Deshalb ist äusserste Vorsicht angebracht. Die Verletzung des Gegners ist nicht das Ziel, lediglich der Eindruck der Stärke zählt. Genaue Regeln scheint es nicht zu geben: Boxen mit den Händen und treten mit den Füssen ist gleichzeitig erlaubt.

Der in den Nacken zurückgelegte Kopf schützt diesen vor Verletzungen durch die Krallen an den Vorderläufen. Wer der Sieger ist, erschloss sich uns nicht, aber wir waren ja auch nicht das Zielpublikum.

Zum Ausklingen des Wettkampfes werden noch die Vorderbeine aneinander gelegt. Das Weibchen im Vordergrund lässt sich von den Kämpfen nicht beeindrucken, dies obwohl der Wettkampf letztlich ihr galt. Der Sieger ist der Chef im Clan. Brigitte und ich konnten uns teilweise kaum beruhigen, lauthals lachten wir bei dieser Vorstellung. Auch dies hielt die beiden Kontrahenden nicht voneinander ab.

Diese Tafel hatte heute ihre grosse Berechtiung: Da das Thermometer während des ganzen Morgens kaum über 25 - 28 Grad stieg, froren nicht nur wir. Auch die Echsen suchten die Wärme. Am wärmsten war natürlich die Strasse und genau dort hielten sie sich bevorzugt auf. Kein gesunder Aufenthaltsort, wenn der Verkehr mit bis zu 110 km/h vorüber braust. Die Aussage der Tafel lautet: „We like our Lizard frilled, not grilled“. Ein Frilled Lizard ist etwa 1 m lang und hat einen grossen Kragen, welcher er bei einer Bedrohung aufstellt. Damit wirkt er viel grösser. Die Autos lassen sich davon allerdings kaum beeindrucken und so enden leider viele Lizards grilled.

Wir sahen heute viele Guanas, eine Leguan-Art, welche hier recht häufig ist. Oft musste ich stark abbremsen, um das Tier nicht zu gefährden. Anschliessend vertrieben wir die Echse von der Strasse ins nahe Gebüsch in der Hoffnung, dass sie nicht gerade wieder auf die Strasse läuft.

Diese Echse konnte ich gerade noch fotografieren, bevor sie im hohen Gras verschwand.

Am Nachmittag machten wir in Derby Halt. Wie jeden Sonntag waren auch heute viele Aussies am Fischen. Von einem Pier aus war dieser Mann sehr erfolgreich, etwa 12 kg wog sein heutiger Fang. Er nannte mir den Namen des Fisches, ich bemühte mich aber nicht ihn mir zu merken, da ich ihn ohnehin gleich wieder vergessen würde. Ein Prachtsexemplar, das ohne weiteres eine ganze Familie ernährt. Der Fischer war sichtlich stolz auf seinen Fang!

Diese Wallabies trafen wir beim Grasen, das linke Muttertier frisst und das Junge im Beutel schaut interessiert in die Welt.

Etwas ausserhalb von Derby steht dieser imposante Boab, welcher früher als Gefängnis genutzt wurde. Gegen Ende des 19. Jhdts. fingen Siedler in den Kimberley Aborigines ein, um diese in der Perlenfischerei als Sklaven einzusetzen. Damit diese sich nicht davonmachten, wurden sie in Ketten gelegt und zum Teil in diesem Boab gefangen gehalten. Ein leidvolles Stück Geschichte, an welches das moderne Australien nicht gerne erinnert wird.

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