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Kategorie: Winterreise 11 / 12 - Australien 12 - Teil 2: Cairns to Coral Bay
21. Februar 2012

Broome - Port Hedland: 611 km Langeweile

Die langweiligste Strecke dieser Reise ist hinter uns: Nach einem kräftigen Morgengewitter mit starken Winden, sintflutartigem Regenfall, Blitz und Donner fuhren wir aus Broome ab. Nicht jedoch, ohne zuerst noch Einkäufe zu tätigen.

Die 611 km bis nach Port Hedland sind eher langweilig. Die Landschaft ist über weite Strecken einfach flach mit wenig Vegetation. Nur wenige Autos fahren in gleicher Richtung, alle Viertelstunden kommt ein Fahrzeug entgegen. Die Fahrt wirkt so recht einschläfernd. Ein Australian Geyhound, der Überlandbus von Broome nach Perth überholte mich unterwegs im Tempo der gesengten Sau, ich dachte schon, der Fahrer sei wohl von allen guten Geistern verlassen. Eine knappe Stunde später löste sich das Rätsel jedoch auf. Ein anderer Bus stand am Strassenrand und die Passagiere stiegen auf den Raser um. Offensichlich fiel der eine Bus aus und ein Ersatz musste aus Broome anreisen. Nahezu drei Stunden Fahrzeit für den Ersatz erklären die rasante Fahrt mit leerem Bus!

In dieser Fläche saugen sich die Augen förmlich schon von weitem an jedem noch so kleinen Merkmal der Landschaft fest. Eine Hügelkette von etwa 10 m Höhe wirkt hier bereits imposant. Magisch zieht die Erhebung das Fahrzeug an!

Eine winzig kleine knallrote Sanddüne wirkt ebenfalls bereits als Magnet. In anderem Kontext würde sie keinerlei Beachtung finden. Der Standort macht hier den ganzen Unterschied aus. In der Fläche sind selbst 10 m riesig, in der Sahara absolut nichts.

Diese Stelle sieht so aus, wie das berühmte Chröttli eine Wiese nach einer Hundeschul-Veranstaltung empfinden muss. Eine Wiese voller Scheisse! Hier sind es einmal mehr grosse Termitenhügel, jeder etwa 1.5 m hoch.

Dieser Schmarotzer sieht auf den ersten Blick dekorativ aus, auch wenn er teilweise grosse Flächen Gebüsch und viele Bäume befällt. Die Pflanze ist eine Verwandte unserer Mistel und verkehrt unter dem Namen Loranthus. Unser Freund Fritz Schweingruber sandte mir ein schönes Bild einer bei uns einheimische Mistelart mit folgendem Kommentar:

Die Mistel ist raffiniert. Sie befällt das Kambium - der Baum beginnt mit der Ueberwallung - die Mistel trickst den Baum so aus, dass er nicht übermässig produziert und sie erwürgt oder abstösst (Das Holz des Gastbaumes ist seitlich ganz normal). Sie macht es einfach indem sie laufend am Wurzelhals  in die Länge wächst und damit bleibt die Pflanze immer an der Oberfläche der Rinde. Die Wurzel wächst einfach mit ein. Damit lässt sich auch das Befallsdatum der Mistel ermitteln. Auf diesem Bild fasste die Mistel vor 6 Jahren im Frühling Fuss.

Die Roadhouses sind hier im Westen Australiens lediglich Tankstellen und WCs. Immer auch gibt es warmes Essen, ein kaltes Getränk (Wasser ;.)) ) oder ein Glace. Die Erfahrung unserer letzten Australienreise lehrte mich, an jedem Roadhouse mindesten soviel Diesel zu tanken, dass dieser bis zum nächsten Etappenort reicht und immer noch eine Reserve im Tank bleibt. Es gibt vereinzelt Fälle, in denen ein Roadhouse selber nur über leere Tanks verfügt. An die Weiterfahrt ist dann nicht zu denken.

Unser kleiner Camper erhält gerade eine Nach-Füllung mit dem kleinen Stutzen für den kleinen Durst, die Roadtrains stehen an der Säule mit dem dicken Schlauch.

Unsere Rechnung war denn auch bescheiden: 22 Liter für 40 A$, was für den Outback recht günstig ist. In den städtischen Gebieten bezahlten wir meist um die 1.50 A$ pro Liter, im Outback auch schon mal 2 A$. Bei diesen Distanzen, über welche der Sprit angekarrt wird, sind diese Unterschiede absolut verständlich. Der Kunde verfügt zudem auch nicht über eine immense Auswahl an Konkurrenzunternehmen.

Der Durstige benötigte 537 Liter zu einem Preis von fast 1‘000 A$. Dann doch lieber nur wenig Durst, auch wenn die richtigen Truckies oft nur mitleidig lächeln.

Port Hedland ist ein wichtiger Hafen für den Export von Eisenerz aus den Minen von Tom Price und Newman. Das Erz wird in sehr langen Eisenbahn Zügen von der Mine ans Meer gebracht und hier zum Export verschifft. Daneben gibt es hier auch viele Firmen, welche Minen-Fahrzeuge und -Ausrüstung verkaufen und vermieten. Diese Lader wirken für sich alleine nicht sehr gross, erst der PW im Vordergrund stellt die Relationen richtig.

Von unserem Campground aus haben wir eine schöne Aussicht auf die weit entfernten Hafenanlagen von Port Hedland. Die Sonne ging direkt hinter dem Gebiet unter und kurz nachher zeigte der Himmel, was er in den Tropen kann!

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