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- Kategorie: Down Under 09/10 - Australia - Osten und Süden
Botany Bay, 19. April 1770
Am 19. April 1770 setzte mit James Cook der erste Europäer seinen Fuss auf australischen Boden. Die Bucht, an der er landete, nannte er Botany Bay. Allfällige frühere Besuche von Franzosen und Holländern hinterliessen keine Spuren und so konnte Cook dieses neue Land für seinen König in Besitz nehmen. Eine seltsame Rechtsauffassung, die aber zu jener Zeit aber offensichtlich üblich war. Die ortsansässigen Aborigines fragte niemand, deren Landansprüche werden erst heute langsam anerkannt. Meist aber nur da, wo keine Bodenschätze sind oder wo das Land nicht landwirtschaftlich nutzbar ist.

Die Einfahrt in die Bucht ist heute die Einfahrt für den wichtigen Hafen von Sydney, heute aber war kein Schiffsverkehr.
Einer von Cook's Schiffsgefährten, Joseph Banks, war ein Botaniker, der die neuen Gebiete aus naturwissenschaftlicher Sicht untersuchte.


Cook’s Landeplatz wird heute durch ein kleines Museum markiert, wir waren heute auf der anderen Seite der Bucht, das Haus konnte ich nur mit der grossen Linse fotografieren. Die Kultur der Aborigines kam mit der Ankunft der Engländer nach gut 40'000 Jahren zum Stillstand und wurde durch etwas Neues ersetzt. Ein Grossteil der Aborigines starb an eingeführten Krankheiten und an der Behandlung durch die neuen "Herren".
