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- Kategorie: Down Under 09/10 - New Zealand
New Zealand - Odds and Ends
Während unserer ganzen Reise hier in New Zealand sind uns immer wieder Dinge aufgefallen, über welche ich abschliessend berichten möchte.
An erster Stelle muss ich nochmals die hervorragende Touristen-Information im ganzen Land erwähnen. Die i-Sites befinden sich in beinahe jeder Ortschaft, sie bieten immer eine Menge an lokaler Information, Hotels, Touren und Restaurants. Die meisten Aktivitäten werden von den hilfsbereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch gerade gebucht. Mündliche Auskünfte zu den verschiedensten Fragen erhält man selbstverständlich immer sofort und zutreffend. In vielen Fällen verfügen die i-Sites zudem über ein Cafe und immer auch über einen Internet PC. Ein herzliches Dankeschön an diese Organisation!

Bei vielen touristischen Aktivitäten ist man zu Fuss unterwegs, was für mich auf längeren Strecken nicht möglich ist. Oftmals stehen hier Rollstühle – selbstverständlich gratis – zur Verfügung mit denen der Besuch dann doch möglich ist. Behindertenparkplätze finden sich meist in unmittelbarer Umgebung von Geschäften, Restaurants und sonstigen Points of Interest. Da zur Zeit meist wenig Verkehr herrscht und nicht allzu viele Besucher unterwegs sind, sind immer genügend sonstige Parkplätze vorhanden, so dass ich diesen Service nur sehr selten in Anspruch nehme.
Bei längeren Fahrten, von denen es auf beiden Inseln wegen der grossen Distanzen viele gibt, ist oftmals unterwegs ein bestimmtes Schild sehr interessant.

In nahezu allen Ortschaften, an vielen Stränden und Aussichtspunkten sind öffentliche Toiletten einfach zugänglich. Immer gratis und meist sehr sauber. WC Papier gibt es sogar an ganz abgelegenen Orten.

Auch der Tourist braucht ab und zu Nachschub. Einkaufen ist überall gut möglich, neben grossen Supermärkten existieren auch viele kleine sogenannte Cornerstores welche vor allem in kleinen Gemeinden oft die einzige Einkaufsmöglichkeit sind.

Schliesslich noch ein Wort zum Fahrstil. Ich liess mich schon früher teilweise darüber aus, nun nach Abschluss der Reise hat sich das Bild noch erhärtet. Insbesondere die Abbiegeregel ist für uns Touristen sehr gewöhnungsbedürftig. Ich veröffentliche hier die offizielle Erklärung aus einer Broschüre der i-Site.

Im Laufe unserer Fahrten trafen wir auf die unterschiedlichsten Strassenschilder, welche den Fahrer zur Vorsicht und anderem mahnen. Die einen sind Texte, welche in leuchtenden Farben mahnen, die anderen sind drastische Bilder. Mein Favorit ist das Speeding Ticket!

Nicht fotografieren konnte ich zwei weitere Schilder, welche direkt neben einer Schnellstrasse standen. Die Texte prägten sich mir gleichwohl ein. Das eine lautete: „He drank some beers and thought he was fit to drive – Bloody Idiot. Dazu natürlich ein dramatisches Bild. Ganz ohne Bild kam das Zweite aus, lediglich eine Statistik reichte als Warnung beim Dorfeingang aus:
0 Doctors
0 Hospital
1 Cemetery
