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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 6. Etappe Fiji
Die letzten beiden Tage auf Fiji
Die Fahrt vom Voli Voli Beach Resort nach Na(n)di (*) dauert nicht mehr als zwei Stunden. Die Strecke ist sehr gut ausgebaut, die Strasse makellos und der Verkehr nicht sehr intensiv. Ich brauchte einiges länger, da ich mir unterwegs noch einige Sachen ansehen wollte. Allerdings gab die Fahrt fotografisch nicht viel her.
(*) Ich schreibe Nadi hier bewusst mit dem „n“ in der Mitte, da die Einheimischen die Stadt so aussprechen, sie jedoch ohne den zusätzlichen Buchstaben schreiben.

Etwas westlich Rakiraki zeugt der Navatu Hill von einer vulkanischen Vergangenheit dieser Gegend. Auch er ist nahezu vollständig überwachsen, genau so wie alle anderen Hügel Fijis.
Für die letzten beiden Übernachtungen buchte ich mir ein Hotel nahe des Flughafens auf der an das Festland angrenzenden Insel Denarau. Einerseits wollte ich nahe beim Flughafen sein, da mein Flieger nach Sydney bereits morgens um 9 Uhr abfliegen soll. Eine längere Anfahrt ist mir dafür zu riskant. Andererseits wollte ich noch meine verschwitzten Kleider waschen, damit ich die nächste Etappe sauber angehen konnte. Ich buchte im Radisson Blue Resort, einem angeblich sehr guten Hotel. Das Hotel wird zur Zeit leider etwas umgebaut, so ist unter anderem das Strandrestaurant nur im Innenraum zugänglich. Die schöne Terrasse mit wunderbarem Meerblick ist geschlossen. In einem geschlossenen Raum mag ich in den Tropen nicht essen, zumal dort immer die Klimaanlage auf vollen Touren läuft. Mit meinem Auto war dies aber kein Problem, ich fuhr einfach ins Zentrum der Insel, wo viele gute Restaurants auf Kunden warten und ich schon während der ersten Tage auf Fiji gute Erfahrungen machte.
Das Hotel bietet mehrere Pools, auf welche ich mich freute. Ich musste mein Vorhaben etwas revidieren. Hier ein Bericht dazu.
Den zweiten Tag nutzte ich, die Gegend näher zu erkunden. Eine kleine Halbinsel etwa 25 km südlich meines Hotels lässt sich gut mit dem Auto umrunden. Keine Teerstrasse, aber eine gut unterhaltene Naturstrasse und hier ganz ohne Verkehr.

Zwischen grossen Zuckerrohr-Feldern liegen einige kleine Gehöfte. Im Hintergrund ist knapp eines der Korallenriffe sichtbar, welche die ganze Insel einfassen.

In einem Dorf wurde gerade ein neues Haus errichtet. Ein auf Stelzen gebauter Holzrahmen wird anschliessend mit dünnen Aussenwänden versehen. Diese müssen in diesem Klima nicht isolieren, die Temperaturen sind äusserst angenehm. Ein Dach braucht es hingegen auf jeden Fall, den beinahe täglich leeren die Wolken am Nachmittag für kurze Zeit ihre Fracht aus. Oft als Gewitter mit ohrenbetäubendem Knallen und heftigen Winden.

Der Dorfplatz bietet zwei wichtige Einrichtungen: Eine Dusche im Freien sowie eine geschlossene Gemeinschaftstoilette. Bei einigen Häusern sah ich jedoch auch Toiletten direkt beim Haus, vermutlich verfügen nicht alle Einwohner über diesen Luxus. Die freistehende Dusche möchte ich auch nicht unbedingt benutzen müssen, doch besser als keine Dusche ist dies allemal. Das Wasser ist lediglich lauwarm, was aber bei den hier herrschenden Temperaturen eher ein Vorteil ist.

In den Dörfern gibt es diese Gebäude, welche hier Bure genannt werden. Diese stehen im Zentrum des Dorfes, hier werden Versammlungen und Treffen der Bewohner abgehalten. Ein Dach aus Palmblättern und offene Türen sorgen für steten Durchzug, so dass die Luft im Innern erträglich bleibt.
Nun geht mein Aufenthalt auf dieser Südsee-Insel schon wieder zu Ende. Für mich war es der erste Besuch in dieser Weltgegend. Was ist mein Fazit, lohnt es sich extra aus Europa in diese Gegend zu reisen? Ich genoss meine Tage im Paradies, die Leute sind sehr freundlich, das Land ist interessant und das Essen sehr schmackhaft. Doch die Anreise rund um den halben Planeten für einen einzigen Besuch lohnt sich kaum. Als Zwischenstopp auf einer längeren Reise hingegen allemal. Und interessanter als Hawaii ist es hier allemal. Bei einer nächsten Gelegenheit würde ich auf jeden Fall wieder hier oder auf einer anderen Südsee-Insel Halt machen.
Nun aber auf zu neuen Ufern, Sydney ruft!
(*) Ich schreibe Nadi hier bewusst mit dem „n“ in der Mitte, da die Einheimischen die Stadt so aussprechen, sie jedoch ohne den zusätzlichen Buchstaben schreiben.

Etwas westlich Rakiraki zeugt der Navatu Hill von einer vulkanischen Vergangenheit dieser Gegend. Auch er ist nahezu vollständig überwachsen, genau so wie alle anderen Hügel Fijis.
Für die letzten beiden Übernachtungen buchte ich mir ein Hotel nahe des Flughafens auf der an das Festland angrenzenden Insel Denarau. Einerseits wollte ich nahe beim Flughafen sein, da mein Flieger nach Sydney bereits morgens um 9 Uhr abfliegen soll. Eine längere Anfahrt ist mir dafür zu riskant. Andererseits wollte ich noch meine verschwitzten Kleider waschen, damit ich die nächste Etappe sauber angehen konnte. Ich buchte im Radisson Blue Resort, einem angeblich sehr guten Hotel. Das Hotel wird zur Zeit leider etwas umgebaut, so ist unter anderem das Strandrestaurant nur im Innenraum zugänglich. Die schöne Terrasse mit wunderbarem Meerblick ist geschlossen. In einem geschlossenen Raum mag ich in den Tropen nicht essen, zumal dort immer die Klimaanlage auf vollen Touren läuft. Mit meinem Auto war dies aber kein Problem, ich fuhr einfach ins Zentrum der Insel, wo viele gute Restaurants auf Kunden warten und ich schon während der ersten Tage auf Fiji gute Erfahrungen machte.
Das Hotel bietet mehrere Pools, auf welche ich mich freute. Ich musste mein Vorhaben etwas revidieren. Hier ein Bericht dazu.
Den zweiten Tag nutzte ich, die Gegend näher zu erkunden. Eine kleine Halbinsel etwa 25 km südlich meines Hotels lässt sich gut mit dem Auto umrunden. Keine Teerstrasse, aber eine gut unterhaltene Naturstrasse und hier ganz ohne Verkehr.

Zwischen grossen Zuckerrohr-Feldern liegen einige kleine Gehöfte. Im Hintergrund ist knapp eines der Korallenriffe sichtbar, welche die ganze Insel einfassen.

In einem Dorf wurde gerade ein neues Haus errichtet. Ein auf Stelzen gebauter Holzrahmen wird anschliessend mit dünnen Aussenwänden versehen. Diese müssen in diesem Klima nicht isolieren, die Temperaturen sind äusserst angenehm. Ein Dach braucht es hingegen auf jeden Fall, den beinahe täglich leeren die Wolken am Nachmittag für kurze Zeit ihre Fracht aus. Oft als Gewitter mit ohrenbetäubendem Knallen und heftigen Winden.

Der Dorfplatz bietet zwei wichtige Einrichtungen: Eine Dusche im Freien sowie eine geschlossene Gemeinschaftstoilette. Bei einigen Häusern sah ich jedoch auch Toiletten direkt beim Haus, vermutlich verfügen nicht alle Einwohner über diesen Luxus. Die freistehende Dusche möchte ich auch nicht unbedingt benutzen müssen, doch besser als keine Dusche ist dies allemal. Das Wasser ist lediglich lauwarm, was aber bei den hier herrschenden Temperaturen eher ein Vorteil ist.

In den Dörfern gibt es diese Gebäude, welche hier Bure genannt werden. Diese stehen im Zentrum des Dorfes, hier werden Versammlungen und Treffen der Bewohner abgehalten. Ein Dach aus Palmblättern und offene Türen sorgen für steten Durchzug, so dass die Luft im Innern erträglich bleibt.
Nun geht mein Aufenthalt auf dieser Südsee-Insel schon wieder zu Ende. Für mich war es der erste Besuch in dieser Weltgegend. Was ist mein Fazit, lohnt es sich extra aus Europa in diese Gegend zu reisen? Ich genoss meine Tage im Paradies, die Leute sind sehr freundlich, das Land ist interessant und das Essen sehr schmackhaft. Doch die Anreise rund um den halben Planeten für einen einzigen Besuch lohnt sich kaum. Als Zwischenstopp auf einer längeren Reise hingegen allemal. Und interessanter als Hawaii ist es hier allemal. Bei einer nächsten Gelegenheit würde ich auf jeden Fall wieder hier oder auf einer anderen Südsee-Insel Halt machen.
Nun aber auf zu neuen Ufern, Sydney ruft!
