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- Kategorie: Kanaren 09
Anreisetag
Mitten in der Nacht, um 05:45 klingelte heute früh der Taxifahrer für unsere Fahrt zum Flughafen Zürich. Um diese Zeit bildete sich zum Glück noch kein Stau am Gubrist und unsere Fahrt dauerte gerade mal knappe 20 Minuten. Der Check-In in Zürich verlief an sich problemlos, dann musste ich aber mehr als eine halbe Stunde auf den Rollstuhl warten – wirklich gut ist am Flughafen Zürich die Betreuung nur für Gäste der Swiss organisiert, alle anderen werden eher stiefmütterlich behandelt. Wir flogen mit Iberia, die nicht mal zur Miles-and-More Allianz gehört und damit bei den Feinden eingereiht ist.
Der Flug nach Madrid war für uns dann sehr angenehm, wir sassen in der Reihe 5, welche auch für die „Business Class“ verwendet werden kann und daher einen relativ weiten Sitzabstand hat. So war der Flug auch in der Holzklasse zu überleben.
Die Betreuung in Madrid war wirklich hervorragend, auch der neue Flughafen hinterliess einen ausgezeichneten Eindruck. Moderne, lichte Architektur mit viel Fenstern und einer hohen Decke sorgen für viel Helligkeit; die Sonne draussen verstärkt den freundlichen Eindruck.
Von Madrid nach Santa Cruz de La Palma war der Flug dann schon nicht mehr so gemütlich, Reihe 23 mit einem grässlich kurzen Sitzabstand. Auch wenn ich ganz hinten im Sitz war, stiessen meine Knie am Vordersitz an. Nicht auszudenken, was ich gemacht hätte, wenn die Person vor mir den Sitz geneigt hätte! Im ganzen Flieger waren genau 2 Sitze frei, einer davon in unserer Reihe. JUHUII!! So konnten wir uns zu zweit auf den 3 Sitzen bequem verteilen und den Flug doch noch einigermassen zivilisiert überstehen.
An der Ostseite der Insel - der Küste des Flughafens - lag wie sehr oft dichte Bewölkung und wir dachten schon, wir hätten wieder einmal eine Niete gezogen. Die Strasse führt vom Flughafen bis auf 1100 m.ü.M., wo ein Tunnel die Bergkette durchsticht. Das Erlebnis am Tunnelausgang ist den Schweizern vom Gotthardtunnel her bestens bekannt, das Nordportal im Nebel, im Süden schönster Sonnenschein. Genauso war es auch hier.
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Bereits nach einigen Kilometern Fahrt auf der Westseite zeigte sich das für diese Region typische Phänomen: Der Passatwind führt zu einer starken Wolkenbildung im Osten, die Wolken fliessen dann über die Bergkette in den Westen und sorgen für ein Spektakel. Wir waren froh, die Wolken hinter uns gelassen zu haben! |

