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- Kategorie: Sweden 19
Stockholm mit Bus und Schiff
Nachdem wir uns gestern vor allem die Altstadt angesehen haben, wollten Simon und ich heute auch den moderneren Teil der Stadt kennenlernen. Dazu fuhren wir mit der U-Bahn ins Zentrum und buchten da eine Hop-On-Hop-Off Tour mit einem Bus sowie ein Ticket für eine Fahrt zwischen den Inseln. Das Wetter spielte am Morgen noch gut mit, auch wenn die Temperatur bei nur gerade 17 Grad lag. Dazu blies ein kalter Wind, der sich aber im Bus einigermassen aushalten liess.

Vom Bus aus ergaben sich nicht sehr viele gute Fotos, immer stand gerade ein Laternenpfahl vor der Linse, oder dann waren wir zu nahe an einem Haus. Wenn die Fahrt einmal über eine der vielen Brücken führte, öffnete sich die Sicht und ich nutzte jede sich bietende Gelegenheit.

Eine schöne Häuserfront an einem der vielen Meeresarme wird leider von den Drähten der Strassenbahn beeinträchtigt. Mit Ausnahme der Häuserfronten am Meer und der Altstadt habe ich in Stockholm nicht sehr viel Spezielles gesehen, die Stadt ist zwar interessant, doch gibt es für mich wenige Höhepunkte.

Im Anschluss an die längere Rundfahrt, welche immer wieder durch lange Staus unterbrochen wurde, fuhren wir mit einem Boot auf dem Meer. Wir hatten das kleine Boot fast ausschliesslich für uns, diese Boote fahren alle 20 Minuten ab und die Rundfahrt dauert eine knappe Sunde.

Unser Boot war fest in Frauenhänden. Die Matrosin hatte ausser beim an- und ablegen und der Billetkontrolle nicht viel zu tun. Die junge Kapitänen machte ihren Job sehr gut. Sie lenkte ihr Boot routiniert zwischen den grösseren Kähnen umher.

Vom Wasser aus sehen die Fassaden eindrücklich aus. Hier sind internationale Firmen ebenso zu Hause wie reiche Stockholmer, welche gerne aufs Wasser schauen. Einige Gebäude sind heute auch Hotels, welche von bekannten internationalen Hotelketten geführt werden.

Die Insel mit der Altstadt sieht vom Meer aus eher klein aus. An vielen Stellen in der Stadt wird zur Zeit extrem viel gebaut, neue U-Bahn Linien ergänzen das ohnehin schon gute Netz. Auch viele der Strassen rund ums Zentrum werden unter den Boden gelegt. Die vielen Baukräne zeugen von der emsigen Tätigkeit.

Der elegante Dreimaster, der am Ufer einer der kleineren Inseln fest vertäut ist, dient heute ausschliesslich als Jugendherberge. Zur See fährt er schon länger nicht mehr.
Die dunklen Wolken haben am späteren Nachmittag immer mal wieder ihre Fracht über der Stadt ausgeleert, jedoch kaum je in nennenswerten Mengen. Auch als wir zu Fuss in der Altstadt unterwegs waren, blieben wir trocken.
