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Ein letzter Lunch in Sigtuna mit Simon
Simon flog heute bereits kurz vor 17 Uhr von Stockholm in Richtung London los und wir wollten noch zusammen etwas essen, bevor er zum Flughafen musste.

Sigtuna gilt neben Lund als die älteste Stadt Schwedens. Bereits 980 findet sie Erwähnung in Urkunden. Bald wurde sie Bischofssitz und erhielt ein Kloster. Bei der Reformation wurde das Kloster jedoch zerstört, auch die meisten der vielen Kirchen wurden dem Erdboden gleich gemacht. Eine Strasse in der Innenstadt ist noch von vielen gut erhaltenen Häusern gesäumt. Heute ist die Stadt ein beliebtes Touristenzentrum. Die Nähe zum internationalen Flughafen macht die Stadt gemäss Tommie auch zu einem beliebten Wohnort von Piloten der SAS.

Bei einem Spaziergang entlang des Seeufers kam mir dieser Falter vor die Linse. Ein dicker Brummer, der aber überhaupt nicht scheu war und sich problemlos fotografieren liess. Eine spezielle App auf meinem iPhone ermöglicht solche Makro-Aufnahmen, die eine erstaunliche Qualität bringen.

Während ich normalerweise nicht vor Sonnenuntergang zum ersten Bier greife, machte ich heute eine Ausnahme, da Simon und ich nochmals anstossen wollten. Das Mariestad-Bier genossen wir sehr, schon einige der Flaschen mussten während unserer Reise daran glauben.

Mir gefällt besonders die Bezeichnung für das Bier: Starköl. Es verfügt über 5.3% Alkohol, was eher viel ist. Es schmeckt jedoch sehr gut.

Beim Einchecken in meinem Hotel sah ich eine Anzeige, die mich auch nach einer Woche Schweden immer noch überraschte. Das Hotel bezeichnet sich als „cash-free“, es werden lediglich Kreditkarten akzeptiert! Schweden ist das Land, in welchem vermutlich am wenigsten Bargeld akzeptiert wird.
Morgen muss ich früh aus den Federn, ich fliege bereits um 07:20 los.
