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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 2. Etappe Cuba
In Kubas Westen - Viñales
Der äusserste Westen Kubas ist unter Zigarren Aficionados weltweit bekannt. Hier wächst der beste Tabak für die besten Zigarrenmarken dieser Insel: Partagas, Montecristo sowie Cohiba werden aus dem Tabak dieser Region gedreht. Nach dem schweren Hurricane Katrina 2003, welcher auch in dieser Gegend gigantische Schäden anrichtete, erlaubte die Regierung den lokalen Tabakbauern 10% der jährlichen Ernte zu behalten und mit diesem Tabak selber Zigarren herzustellen und an Touristen zu verkaufen. Für die Behebung der grossen Schäden hatte die Regierung kaum Geld, also hoffte sie, mit diesem Regime der Landbevölkerung unter die Arme greifen zu können.

Das Tal von Viñales ist auch landschaftlich sehr schön: Eine ehemals riesige Tropfsteinhöhle brach vor sehr langer Zeit ein und nun stehen nur noch die Säulen der Höhle. Auf dem ehemaligen Höhlen-Boden wächst der Tabak.

Die Ernte des Tabaks beginnt im März, zur Zeit sind die Tabakpflanzen erst einige Wochen im Boden und noch entsprechend klein.

Bruno und ich schauten uns eine kleine Kooperative an, wo der Tabak zu 90% an die Regierung geht mit den restlichen 10% werden eigene Zigarren hergestellt. Ein versierter Zigarrenroller zeigt uns seine Kunst. In einem der letzten Schritte wird die rohe Zigarre mit dem Deckblatt umrollt. Der Dreher bot uns die fertige Zigarre zum Rauchen an, wir beide verzichteten gerne, da wir kaum mehr rauchen und ein dicker Kubaner macht das Gesicht schnell grün.

Schliesslich wurde die Zigarre in ein Stück einer Zeitung gewickelt, damit sie nicht austrocknet. Ich machte eine Bemerkung, dass sich ein Stück der Grandma wohl gut für diesen Zweck eigne, was trocken kommentiert wurde, dass sich diese Parteizeitung eigentlich nur für zwei Sachen eigne, die eine sähen wir gerade, die andere sei eher unappetitlich.

Das Tal von Viñales ist auch landschaftlich sehr schön: Eine ehemals riesige Tropfsteinhöhle brach vor sehr langer Zeit ein und nun stehen nur noch die Säulen der Höhle. Auf dem ehemaligen Höhlen-Boden wächst der Tabak.

Die Ernte des Tabaks beginnt im März, zur Zeit sind die Tabakpflanzen erst einige Wochen im Boden und noch entsprechend klein.

Bruno und ich schauten uns eine kleine Kooperative an, wo der Tabak zu 90% an die Regierung geht mit den restlichen 10% werden eigene Zigarren hergestellt. Ein versierter Zigarrenroller zeigt uns seine Kunst. In einem der letzten Schritte wird die rohe Zigarre mit dem Deckblatt umrollt. Der Dreher bot uns die fertige Zigarre zum Rauchen an, wir beide verzichteten gerne, da wir kaum mehr rauchen und ein dicker Kubaner macht das Gesicht schnell grün.

Schliesslich wurde die Zigarre in ein Stück einer Zeitung gewickelt, damit sie nicht austrocknet. Ich machte eine Bemerkung, dass sich ein Stück der Grandma wohl gut für diesen Zweck eigne, was trocken kommentiert wurde, dass sich diese Parteizeitung eigentlich nur für zwei Sachen eigne, die eine sähen wir gerade, die andere sei eher unappetitlich.
