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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 2. Etappe Cuba
Cienfuegos
Unser heutiger Etappenort hiess Cienfuegos, eine wichtige Hafen- und Industriestadt an der Südküste Kubas gelegen. Von unserem gestrigen Aufenthaltsort lag die Stadt eine halbe Tagesreise entfernt.

Auf dem Weg kamen wir an einer kleinen Ortschaft vorbei, welche mich einen Moment an meinem Ortssinn zweifeln liess. Australia hätte ich zuletzt auf Kuba vermutet. Das kleine Nest lag auf dem Weg von der Autobahn hinunter ans Meer. Wir wollten uns die Playa Giron ansehen, wo im April 1961 einige Exil-Kubaner mit Unterstützung der USA in Kuba einmarschieren und Fidel Castro mit seinen Jungs stürzen wollten.

Die Invasion in der Schweinebucht misslang nicht zuletzt wegen der zögerlichen Unterstützung der USA jämmerlich und Fidel konnte einmal mehr triumphieren. Angeblich planten die USA dutzende von Attentaten auf den Comandante en Chefe, doch keines davon war erfolgreich. Bis heute erlebte Fidel 10 US-Präsidenten! Wir fanden das sich angeblich hier befindliche Museum jedoch nicht. Ausser einigen grossen Plakaten erinnerte nichts an jene denkwürdigen 3 Tage im April.

Auf weiten Strecken der Nebenstrassen wurde heute Reis auf der Fahrbahn getrocknet. Dieser junge Mann schreitet die Ernte mit einem Rechen ab und sorgt so für die Gleichmässige Trocknung der Körner.

An einer anderen Stelle waren einige Männer gerade daran, den trockenen Reis von der Strasse in Säcke abzufüllen und auf den Anhänger eines Traktors zu verladen. Die Körner, welche sie nicht erwischten, wurde von Hühnern und Truthähnen erfolgreich aufgepickt.

In Zentrum von Cienfuegos liegt die Plaza Martí an der die Kathedrale sowie ein grosses Theater liegen. Ein Kubaner parkierte seinen hellblauen Chevrolet so, dass die Farbe mit jener des schmucken Hauses dahinter harmonierte. Der Oldtimer gehört einem Privaten, was sich am Nummernschild ablesen lässt: „P“ steht für Particular, während unser Auto mit „T“ als Touristen-Fahrzeug gekennzeichnet ist.

Auf der Plaza Martí steht selbstverständlich auch eine Statue des Namensgebers. José Martí ist eine Ikone in Kuba, er steht für den Freiheitskampf gegen die Spanier im ausgehenden 18. Jhdt. Neben seinen kämpferischen Fähigkeiten war er ebenso ein begnadeter Schriftsteller und Dichter, dessen Schriften in Kuba heute noch hochgehalten werden.

Am nord-östlichen Rand der Plaza steht die Kathedrale Cienfuegos. Von aussen eher schlicht gehalten, soll sie innen reich verziert sein. Wir konnten sie nicht besuchen, sie war heute Nachmittag geschlossen.

Auf dem Weg kamen wir an einer kleinen Ortschaft vorbei, welche mich einen Moment an meinem Ortssinn zweifeln liess. Australia hätte ich zuletzt auf Kuba vermutet. Das kleine Nest lag auf dem Weg von der Autobahn hinunter ans Meer. Wir wollten uns die Playa Giron ansehen, wo im April 1961 einige Exil-Kubaner mit Unterstützung der USA in Kuba einmarschieren und Fidel Castro mit seinen Jungs stürzen wollten.

Die Invasion in der Schweinebucht misslang nicht zuletzt wegen der zögerlichen Unterstützung der USA jämmerlich und Fidel konnte einmal mehr triumphieren. Angeblich planten die USA dutzende von Attentaten auf den Comandante en Chefe, doch keines davon war erfolgreich. Bis heute erlebte Fidel 10 US-Präsidenten! Wir fanden das sich angeblich hier befindliche Museum jedoch nicht. Ausser einigen grossen Plakaten erinnerte nichts an jene denkwürdigen 3 Tage im April.

Auf weiten Strecken der Nebenstrassen wurde heute Reis auf der Fahrbahn getrocknet. Dieser junge Mann schreitet die Ernte mit einem Rechen ab und sorgt so für die Gleichmässige Trocknung der Körner.

An einer anderen Stelle waren einige Männer gerade daran, den trockenen Reis von der Strasse in Säcke abzufüllen und auf den Anhänger eines Traktors zu verladen. Die Körner, welche sie nicht erwischten, wurde von Hühnern und Truthähnen erfolgreich aufgepickt.

In Zentrum von Cienfuegos liegt die Plaza Martí an der die Kathedrale sowie ein grosses Theater liegen. Ein Kubaner parkierte seinen hellblauen Chevrolet so, dass die Farbe mit jener des schmucken Hauses dahinter harmonierte. Der Oldtimer gehört einem Privaten, was sich am Nummernschild ablesen lässt: „P“ steht für Particular, während unser Auto mit „T“ als Touristen-Fahrzeug gekennzeichnet ist.

Auf der Plaza Martí steht selbstverständlich auch eine Statue des Namensgebers. José Martí ist eine Ikone in Kuba, er steht für den Freiheitskampf gegen die Spanier im ausgehenden 18. Jhdt. Neben seinen kämpferischen Fähigkeiten war er ebenso ein begnadeter Schriftsteller und Dichter, dessen Schriften in Kuba heute noch hochgehalten werden.

Am nord-östlichen Rand der Plaza steht die Kathedrale Cienfuegos. Von aussen eher schlicht gehalten, soll sie innen reich verziert sein. Wir konnten sie nicht besuchen, sie war heute Nachmittag geschlossen.
