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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 2. Etappe Cuba
Weihnachten in Trinidad
Mit ein Grund für meine jährliche Flucht aus der Schweiz im Winter sind die Weihnachtsfeiertage mit all dem kommerziellen Müll. Im heutigen Kuba ist davon herzlich wenig zu spüren, sogar in der touristischen Hochburg Trinidad gibt es lediglich sehr zurückhaltende Anzeichen des Kommerzes.

Ein ehemaliges Kloster mitten im Zentrum Trinidads wurde in ein Museo de la Lucha Contra Bandidos (Kampf gegen Banditen) umgenutzt. Die Exponate im Untergeschoss zeugen von den Versuchen in den frühen 60-er Jahren, des Regime von Castro zu stürzen. Allesamt waren sie erfolglos. Der Glockenturm ist vom Dach des Klostergebäudes her gut zugänglich und bietet eine schöne Rundsicht über die Altstadt Trinidads.

Zwei grössere Exponate des Museums sind ein Schiff, welches mit Maschinengewehren versehen ist, sowie ein Lastwagen sowjetischer Bauart. Beide Gefährte wurden von den Banditen genutzt und nach ihrer Beschlagnahme zeugen sie hier vor der Überlebensstärke des aktuellen Regimes in Kuba. Der sowjetische Lastwagen sollte offensichtlich die wahre Identität der Rebellen so lange wie möglich verschleiern. Er wurde wie das Boot, die Gewehre, Raketenwerfer und Funkgeräte von der CIA zur Verfügung gestellt.

Eine Gruppe älterer Männer spielte unter einem schattenspendenden Baum im Zentrum Trinidads typische kubanische Musik. An jeder Ecke in der Altstatt spielt zu jeder Zeit eine Band oder ein einzelner Musiker bekannte Melodien. Sämtliche Stücke der CD des Buena Vista Social Club von 1997 werden immer wieder gespielt. Mal gut, mal besser, manchmal aber auch nur laut.

Die Plaza Mayor, das eigentliche Zentrum Trinidads, lag auch heute auf unserem Besuchsprogramm. Am Morgen war noch nicht viel los, die meisten Touristen bevölkern den Platz erst gegen Abend und dann am späteren Abend. Auch hier spielt immer die Musik, manchmal aus mehreren Lokalen gleichzeitig, was oft zu einer wahren Kakophonie führt.

Ein älterer Kubaner zog den Hut tief in die Stirne und fiel auf den Stufen vor einem Haus in einen wohlverdienten Schlaf. Vielleicht ist auch er ein Musiker, der die ganze Nacht in einem der unzähligen Musiklokalen aufspielt und nun seiner Müdigkeit Tribut zollt.
Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg aus der Stadt zum nahegelegenen Strand, der Playa Ancón, welcher als einer der schönsten an der Südküste Kubas gilt. Wir wollten etwas im warmen Wasser der Karibik baden. Ein Wunsch, der sich auf angenehme Art erfüllte. XXXXXXXXX

Für unser Nachtessen fanden wir ein Lokal, wo wir in einem Innenhof unter freiem Himmel essen konnten. Hier gab es eine der wenigen Weihnachtsdekorationen in Form eines Torbogens. Diesen Schmuck liessen wir uns gerade noch gefallen.

Das Restaurant bot zu Weihnachten ein grosses Buffet mit feinen Speisen an, sogar Spanferkel war auf dem Programm, allerdings nicht dieses Exemplar, welche erst morgen gar sein wird. Der ältere Herr drehte den Spiess während des ganzen Abends immer wieder und erneuerte die Gluten unter dem Braten laufend. Wir hielten uns eher an das ausgezeichnete Salatbuffet sowie den grillierten Redsnapper und die im heissen Butter gebratenen Hummerscheiben. Hervorragend und ein gutes kulinarisches Erlebnis zu Weihnachten.

Ein ehemaliges Kloster mitten im Zentrum Trinidads wurde in ein Museo de la Lucha Contra Bandidos (Kampf gegen Banditen) umgenutzt. Die Exponate im Untergeschoss zeugen von den Versuchen in den frühen 60-er Jahren, des Regime von Castro zu stürzen. Allesamt waren sie erfolglos. Der Glockenturm ist vom Dach des Klostergebäudes her gut zugänglich und bietet eine schöne Rundsicht über die Altstadt Trinidads.

Zwei grössere Exponate des Museums sind ein Schiff, welches mit Maschinengewehren versehen ist, sowie ein Lastwagen sowjetischer Bauart. Beide Gefährte wurden von den Banditen genutzt und nach ihrer Beschlagnahme zeugen sie hier vor der Überlebensstärke des aktuellen Regimes in Kuba. Der sowjetische Lastwagen sollte offensichtlich die wahre Identität der Rebellen so lange wie möglich verschleiern. Er wurde wie das Boot, die Gewehre, Raketenwerfer und Funkgeräte von der CIA zur Verfügung gestellt.

Eine Gruppe älterer Männer spielte unter einem schattenspendenden Baum im Zentrum Trinidads typische kubanische Musik. An jeder Ecke in der Altstatt spielt zu jeder Zeit eine Band oder ein einzelner Musiker bekannte Melodien. Sämtliche Stücke der CD des Buena Vista Social Club von 1997 werden immer wieder gespielt. Mal gut, mal besser, manchmal aber auch nur laut.

Die Plaza Mayor, das eigentliche Zentrum Trinidads, lag auch heute auf unserem Besuchsprogramm. Am Morgen war noch nicht viel los, die meisten Touristen bevölkern den Platz erst gegen Abend und dann am späteren Abend. Auch hier spielt immer die Musik, manchmal aus mehreren Lokalen gleichzeitig, was oft zu einer wahren Kakophonie führt.

Ein älterer Kubaner zog den Hut tief in die Stirne und fiel auf den Stufen vor einem Haus in einen wohlverdienten Schlaf. Vielleicht ist auch er ein Musiker, der die ganze Nacht in einem der unzähligen Musiklokalen aufspielt und nun seiner Müdigkeit Tribut zollt.
Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg aus der Stadt zum nahegelegenen Strand, der Playa Ancón, welcher als einer der schönsten an der Südküste Kubas gilt. Wir wollten etwas im warmen Wasser der Karibik baden. Ein Wunsch, der sich auf angenehme Art erfüllte. XXXXXXXXX

Für unser Nachtessen fanden wir ein Lokal, wo wir in einem Innenhof unter freiem Himmel essen konnten. Hier gab es eine der wenigen Weihnachtsdekorationen in Form eines Torbogens. Diesen Schmuck liessen wir uns gerade noch gefallen.

Das Restaurant bot zu Weihnachten ein grosses Buffet mit feinen Speisen an, sogar Spanferkel war auf dem Programm, allerdings nicht dieses Exemplar, welche erst morgen gar sein wird. Der ältere Herr drehte den Spiess während des ganzen Abends immer wieder und erneuerte die Gluten unter dem Braten laufend. Wir hielten uns eher an das ausgezeichnete Salatbuffet sowie den grillierten Redsnapper und die im heissen Butter gebratenen Hummerscheiben. Hervorragend und ein gutes kulinarisches Erlebnis zu Weihnachten.
