- Details
- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 2. Etappe Cuba
Plattfuss vor der langen Fahrt auf teilweise schlechter Strasse
Nach dem Morgenessen mussten wir ins Zentrum von Baracoa, um etwas Geld zu wechseln. Die Bankomaten waren gestern komplett leer und die staatliche Wechselagentur geschossen. Kaum parkierten wir das Auto und stiegen aus, bemerkte ich ein verdächtiges Geräusch von zischender Luft: Ein Pneu hatte ein Loch und liess die Luft schnell entweichen. Bruno wechselte das Rad und ich ging zur Wechselstube, um Geld zu beschaffen.

Anschliessend suchten wir eine Ponchera, eine Werkstatt, welche defekte Pneus flicken kann. Glücklicherweise war eine nahe bei unserem Parkplatz, so dass wir in wenigen Minuten dort waren und die Reparatur des Pneus in die Wege leiten konnten. Die Aussenwand des Pneus hatte ein Loch, aus welchem die Luft schnell entwich. Ich dachte mir, dass dieser Pneu nicht mehr reparierbar sein würde, doch die Jungs meinten, dies sein in Kuba kein Problem und machten sich an die Arbeit. Zuerst wurden die Innen- und Aussenseiten aufgeraut, dann mit je einem Flicken innen und aussen versehen.

Die Lösung, welche das Vulkanisieren des Pneus mit den Flicken ermöglichte, brauchte eine gute Viertelstunde, bis sie unter starkem Druck Wunder wirkte.

Das vordere Rad wurde anschliessend an der hinteren Achse montiert, das hintere Rad kam nach vorne auf derselben Seite. Der Pneu selber wurde mit der defekten Seite gegen innen auf die Felge aufgezogen, so dass der Flicken von aussen nicht sichtbar war. In der Schweiz wäre eine solche Reparatur unmöglich und auch illegal. In Kuba hingegen ist dies kein Problem.

Ausgangs von Baracoa liegt die Schokoladenfabrik, wo der Kakao der umliegenden Plantagen zu Schokolade verarbeitet wird. Che himself eröffnete diese Fabrik 1963. Stolz zeigt die Fabrik das Porträt des Revoluzzers, welcher hier für einmal selber aktiv war.

Wir wussten schon vor unserer Reise, dass die Strasse entlang der Küste von Baracoa in Richtung Guardalavaca eine herausfordernde Fahrt werden würde, der Umweg über Santiago de Cuba wäre jedoch sehr viel weiter. Einige Kubaner sagten uns in Baracoa, die Strasse sei zwar schlecht, aber doch befahrbar. Unterwegs beobachteten wir den Reifen mehrfach, doch er hielt die Luft problemlos. Glücklicherweise erwischte uns der Plattfuss in der Stadt und nicht unterwegs, dort wäre die Reparatur wohl nicht möglich gewesen. Und eine solche Strecke ohne intaktes Ersatzrad zu befahren, wäre leichtsinnig.
Auf den ersten 60 km war sie teilweise sehr schlecht und nur sehr langsam befahrbar. Dann bessert sich der Zustand wieder und die Geschwindigkeit konnte wieder auf 70 bis 80 km/h steigen. 60 km vor dem Ziel verschlechtert sich der Zustand wieder dramatisch und wir dachten schon ans Umdrehen und einen anderen Umweg. Die Route über Holguín wäre zwar möglich gewesen, hätte aber mit zusätzlichen 80 km zu Buche geschlagen. Wir entschieden uns deshalb, der ursprünglichen Planung zu folgen und wählten den kürzeren Weg. Etwa 20 km vor dem Ziel erreichten wir eine bessere Landstrasse und konnten so die letzten km auf einer guten Strasse zurück legen.

Anschliessend suchten wir eine Ponchera, eine Werkstatt, welche defekte Pneus flicken kann. Glücklicherweise war eine nahe bei unserem Parkplatz, so dass wir in wenigen Minuten dort waren und die Reparatur des Pneus in die Wege leiten konnten. Die Aussenwand des Pneus hatte ein Loch, aus welchem die Luft schnell entwich. Ich dachte mir, dass dieser Pneu nicht mehr reparierbar sein würde, doch die Jungs meinten, dies sein in Kuba kein Problem und machten sich an die Arbeit. Zuerst wurden die Innen- und Aussenseiten aufgeraut, dann mit je einem Flicken innen und aussen versehen.

Die Lösung, welche das Vulkanisieren des Pneus mit den Flicken ermöglichte, brauchte eine gute Viertelstunde, bis sie unter starkem Druck Wunder wirkte.

Das vordere Rad wurde anschliessend an der hinteren Achse montiert, das hintere Rad kam nach vorne auf derselben Seite. Der Pneu selber wurde mit der defekten Seite gegen innen auf die Felge aufgezogen, so dass der Flicken von aussen nicht sichtbar war. In der Schweiz wäre eine solche Reparatur unmöglich und auch illegal. In Kuba hingegen ist dies kein Problem.

Ausgangs von Baracoa liegt die Schokoladenfabrik, wo der Kakao der umliegenden Plantagen zu Schokolade verarbeitet wird. Che himself eröffnete diese Fabrik 1963. Stolz zeigt die Fabrik das Porträt des Revoluzzers, welcher hier für einmal selber aktiv war.

Wir wussten schon vor unserer Reise, dass die Strasse entlang der Küste von Baracoa in Richtung Guardalavaca eine herausfordernde Fahrt werden würde, der Umweg über Santiago de Cuba wäre jedoch sehr viel weiter. Einige Kubaner sagten uns in Baracoa, die Strasse sei zwar schlecht, aber doch befahrbar. Unterwegs beobachteten wir den Reifen mehrfach, doch er hielt die Luft problemlos. Glücklicherweise erwischte uns der Plattfuss in der Stadt und nicht unterwegs, dort wäre die Reparatur wohl nicht möglich gewesen. Und eine solche Strecke ohne intaktes Ersatzrad zu befahren, wäre leichtsinnig.
Auf den ersten 60 km war sie teilweise sehr schlecht und nur sehr langsam befahrbar. Dann bessert sich der Zustand wieder und die Geschwindigkeit konnte wieder auf 70 bis 80 km/h steigen. 60 km vor dem Ziel verschlechtert sich der Zustand wieder dramatisch und wir dachten schon ans Umdrehen und einen anderen Umweg. Die Route über Holguín wäre zwar möglich gewesen, hätte aber mit zusätzlichen 80 km zu Buche geschlagen. Wir entschieden uns deshalb, der ursprünglichen Planung zu folgen und wählten den kürzeren Weg. Etwa 20 km vor dem Ziel erreichten wir eine bessere Landstrasse und konnten so die letzten km auf einer guten Strasse zurück legen.
