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- Kategorie: Flucht vor dem November 12 - Teil Mexico
Eine wieder in Betrieb genommene Mine zwingt uns, den Plan zu ändern
Wir wollten heute entlang der Küste von La Paz aus in Richtung Norden fahren und diese besichtigen. Bereits etwa 40 km nach La Paz war bei der kleinen Ortschaft San Juan de la Costa aber heute Schluss. 2007 wurde dort die seit 2001 stillgelegte Phosphat-Mine Rofomex wieder in Betrieb genommen. Hier wird Phosphat abgebaut, welches sowohl in Mexico als auch weltweit zur Produktion von Dünger eingesetzt wird. Die Strasse endet hier an einer Sperre, welche wir nicht überwinden konnten. Also wieder zurück zum Start nach La Paz.

Die Küste ist einmal mehr sehr interessant, menschen- und häuserleer (kann man das sagen?). Und das nur wenige Kilometer von La Paz entfernt! Ausserhalb der wenigen urbanen Zentren ist die Baja nahezu völlig unberührt, was sie für viele Touristen - und auch uns - zu einem speziellen Ziel macht.
Bereits am Morgen brachten wir unsere schmutzigen Kleider in eine Wäscherei gleich um die Ecke unseres Hotels. Bereits am späteren Nachmittag waren die Kleider gewaschen, getrocknet und teilweise sogar gebügelt. Ein Tipp-Toper Job!
Schwieriger liess sich der Geldwechsel an: Am Samstag (!!) sind nur einige wenige Banken geöffnet und nicht alle nehmen US-$ zum Wechseln an. Bruno nahm viel Bargeld mit und wollte dieses in Pesos tauschen. Nicht ganz so einfach: Entweder war der Computer gerade defekt oder die Schlange vor der Bank zu lange oder diese wechselt am Samstag generell kein Bargeld oder ... Schliesslich gelang es uns am Nachmittag doch noch eine geöffnete Bank mit funktionierendem Computer und einer wechselwilligen Angestellten zu finden, so dass wir nun wieder über Bargeld verfügen.
