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- Kategorie: Mexico September / Oktober 09
La Ciudad Amarilla – Izamal
Gestern fuhr uns eine Freundin von Laura zu einigen ihrer Objekte. Sie arbeitet für eine andere Agentur, sprang aber für Laura ein, da sie für einen medizinischen Untersuch nach Mexico City fliegen musste. Abends hatte ich dann genügend Zeit, etwas auf ihrer Website zu surfen und dabei entdeckte ich einige interessante Häuser in einer guten Wohngegend.
Heute wollten wir von Merida, der Ciuduad Blanca nach Izamal, der gelben Stadt fahren. Diese liegt nur eine gute Fahrstunde von Merida weg in einer schönen Landschaft. Da wir genügend Zeit hatten, benutzten wir den Morgen für einen Besuch in der Gegend, in der die Häuser der Agentur stehen.
Haus Montebello (PDF der Agentur)

Tatsächlich fanden wir das ausgeschriebene Haus schnell und zufällig waren die Eigentümer gerade da. So konnten wir das Haus besichtigen und erhielten die gewünschten Informationen.
Das Haus ist sehr gut gebaut, verfügt über 3 Schlafzimmer und einen schönen Garten mit Pool. Der Preis ist sehr interessant, zumal hier nichts mehr zusätzlich investiert werden muss. Da das Haus auch direkt von den Eigentümern gekauft werden könnte, entfallen die 4% der Maklergebühr und sicher kann auch noch über den Preis verhandelt werden, zumal die Eigentümer Italiener sind!
Anschliessend fuhren wir weiter nach Izamal. Einmal im Zentrum angekommen, erinnerte ich mich sofort wieder an die grosse Kirche (Convento), die prominent mitten im Dorf steht. Vor Jahren waren Brigitte und ich schon einmal hier. Von diesem Besuch blieb mir die gigantische Struktur in Erinnerung. Ich erinnere mich gut an den Aufstieg zum Kreuzgang, von welchem aus sich der Blick auf den Vorplatz der Kirche öffnet. Ich hätte das Bild allerdings nicht mehr zuordnen können.


Da unser Hotel im Zentrum liegt, konnten wir am späteren Nachmittag eine Kutschenfahrt durch die Stadt machen, 1 PS nach mehr als 100 PS ist eine riesige Änderung. Nach dem Nachtessen gab es sogar noch ein Bad im lauwarmen Pool, sicher nahezu 30 Grad Celsius aber doch erfrischend. Otto biss von einem Chile Habanero einen rechten Bissen ab, anschliessend wollte er die Feuerwehr rufen, diese war aber gerade anderweitig beschäftigt. Erstaunlicherweise essen die Mexikaner diese grünen Höllenfrüchte wie unsereines Bananen. Etwas scheint in unseren Genen doch unterschiedlich zu sein!

