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- Kategorie: Herbst 11: Teil California
Von Sunnyvale in Richtung San Francisco - auf dem Königsweg!
Da ich am frühen Sonntag Morgen ab San Francisco weiter fliege, suchte ich mir ein Hotel in der Nähe des Flughafens, so dass ich ohne allzuviel Stress in Ruhe das Mietauto zurückgeben und die Checkin Prozedur hinter mich bringen konnte. Am Samstag Abend hatte ich zudem ein Treffen mit Bekannten aus dem englisch sprachigen MS Forum in Berkeley ausgemacht und wollte auch dann nicht noch eine grosse Reise unternehmen.

Für die Fahrt zum Hotel standen viele Wege zur Verfügung - nicht nur nach Rom führen bekanntlich viele Wege. Die Autobahn in der Höhe, die US 280, kenne ich sehr gut, die Hauptschlagader im Silicon Valley, die US 101 bietet nichts besonderes und sie ist zudem in einem deplorablen Zustand. Eine Betonpiste mit vielen Schlaglöchern und ungeflickten Stellen. So entschied ich mich, die historische Route, eine der ersten Strassen in dieser Gegend zu befahren. Die El Camino Real, oder zu deutsch Königsweg, bot mir interessante Einblicke in frühere Zeiten. Hier finden sich noch einige Zeugnisse Kaliforniens aus den frühen 50ern.
Ohne Kommentar hier einige Beispiele, wie es sich für das typische Autoland Kalifornien gebührt, vielfach im Zusammenhang mit Autos.






Daneben git es natürlich auch noch Gebäude, welche früher Geschäfte beherrbergten und heute irgend einem anderen Zweck dienen. Hier ein Beispiel eines Fitness-Studios.

Diese Reinigungsfirma versucht vom klangvollen Namen Standford zu profitieren, ob sie allerdings in diesem Zustand überhaupt profitieren kann, bezweifle ich stark.

Ein Akupunktur-Studio hat seine Lokalität direkt neben einem Pizza-Outlet, die Dientsleistung des einen ist wohl eher wirkungslos, der andere hingegen serviert durchaus passable Pizzas. Die Kette ist in Kalifornien recht verbreitet und macht vor allem Hauslieferungen. Die beieinander liegenden Geschäfte zeugen von der kulturellen Vielfältigkeit Kaliforniens, die Einwanderer aus allen Erdteilen hinterliessen hier ihre Spuren!

Eine Ortschaft am Camino ist Stanford mit seiner weltberühmten Universität. In einem wunderschönen Park gelegen sind die Gebäude in hervorragendem Zustand. Die Privatuni verlangt exorbitant hohe Jahresgebühren von mehr als 50‘000 US$ und kann sich trotzdem die Studenten aussuchen. Nur etwa 10% der jährlichen Bewerber haben überhaupt eine Chance auf einen Studienplatz. Ein erfolgreicher Abschluss in Stanford bietet aber mit dem Abschluss die besten Berufsaussichten.
Das Nachtessen dann in Berkeley, der anderen Stadt mit einer weltberühmten Uni. Dort herrscht eine spezielle Athmosphäre mit vielen jungen Leuten, welche an der Uni studieren. Ich traff eine Bekannte aus einem MS Forum zusammen mit ihrem Lebenspartner, zwei spannende Leute mit ebensolchen Geschichte. Der Abend verging im Flug und damit auch mein diesjähriger Aufenthalt in Kalifornien.
