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- Kategorie: California 17 - Reise mit Freunden
Ein langer Tag endet mit einem Feuerwerk
Bereits um 04:50 meldete sich heute der Wecker und beendete den kurzen Schlaf. Nach einer Dusche und den letzten Packvorbereitungen bestellte ich einen Uber und schon nach wenigen Minuten fuhr das Auto vor. Die Baustellen auf der Strasse nach Birmensdorf waren am frühen Morgen noch kein grosses Hindernis, auch der Gubrist war verkehrsfrei. Nach etwas mehr als 20 Minuten waren wir schon am Flughafen.
Dasselbe Bild beim Check-In, nur ganz wenige Leute warteten auf einen freien Schalter. So blieb uns dann noch genug Zeit für einen Kaffee und ein Gipfeli in der Lounge, bevor wir um 06:50 gegen Stockholm abflogen. Nach nur 45 Minuten (!) waren wir schon im Anschlussflug in Richtung Los Angeles.
Ein ereignisloser Flug über den Atlantik auf einer sehr weit nördlich verlaufenden Route brachte uns nach 10:45 Stunden ans Ziel. Weil wir früh aufstanden, waren wir auch schon früh am Ziel. Bereits knapp nach Mittag setzte die Maschine auf. Da ich hier schon sehr lange auf die Passkontrolle warten musste, bestellte ich mir für diesmal einen Rollstuhl, mit dem sollte es schneller klappen und ich sollte vor allem nicht so lange in der Schlange stehen müssen. Neu gibt es hier Automaten, an denen man die Passkontrolle selbständig vornehmen kann: Der Pass wird gescannt, die Fingerabdrücke der rechten Hand abgenommen und das Gesicht fotografiert. Das ganze Prozedere geht sehr schnell und problemlos vonstatten. Auch unser Mietauto erhielten wir umgehend, so dass wir schon kurz nach 14 Uhr in unserer Unterkunft in Venice Beach ankamen.

An diesem Spätsommer-Sonntag war heute einiger Betrieb am Strand, einige Leute wagten sich sogar ins knapp 20 Grad warme Wasser. Viele Surfer frönten mit ihren Brettern ihrer Leidenschaft.

Das warme Licht der tief stehenden Sonne tauchte die ganze Gegend in ein schönes Licht, der Posten des Lebensretters war auch jetzt noch besetzt. Im Abstand von einigen 100 m gibt es am ganzen Strand solche Einrichtungen. Offenbar wird hier Sicherheit gross geschrieben.

Ein Surfer hatte vor kurzem weniger Glück. Einem jungen Mann wurde sein Sport zum Verhängnis, seine Freunde errichteten ihm auf dem Pier eine improvisierte Gedenkstätte. Der Surfer, den ich durch die Lücke in der Mauer fotografierte, lässt sich davon nicht beeindrucken.

Je tiefer die Sonne am Himmel stand, desto wärmer wurde das Licht. Viele Leute - Einheimische wie Touristen sahen sich den Sonnenuntergang am Strand an.

So richtig kitschig versank die Sonne schliesslich hinter den Bergen, welche sich etwas weiter nördlich hinter Santa Barbara erheben. Auch mit viel technischem Aufwand liesse sich ein solches Spektakel von Menschenhand kaum erschaffen, da hat uns die Natur doch noch einiges voraus.
Ein schöner Anfang unserer Reise!
